
09. September 2026 | Fortbildungen, selbstbestimmt
Hinsehen, ansprechen, unterstützen
Alkohol‐ und Drogenkonsum rund um Schwangerschaft und Geburt
Alkohol- und Drogenkonsum in Schwangerschaft und früher Elternschaft bleiben oft unerkannt, obwohl sie erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Eltern und Kind haben können.
Die praxisnahe Fortbildung vermittelt Fachkräften Handlungssicherheit, um mögliche Hinweise früh zu erkennen, fachlich einzuordnen und das Thema routiniert, wertschätzend und entstigmatisiert anzusprechen. Dabei wird u. a. beleuchtet, warum die Ansprache von Konsumverhalten und psychischen Belastungen häufig schwerfällt und welche Rolle Scham, Unsicherheit oder die Sorge um einen Vertrauensverlust dabei spielen. Ziel ist es, Fachkräfte bei der Früherkennung und Unterstützung zu stärken und das Thema selbstverständlich in bestehende Versorgungsstrukturen zu integrieren.
Inhalte
- Kommunikationsstrategien für sensible Gesprächssituationen
- der Umgang mit ambivalenten oder abwehrenden Reaktionen
- Möglichkeiten der Weitervermittlung in bestehende Unterstützungsangebote
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Hebammen, Gynäkolog*innen, Kinderärzt*innen, Schwangerschafts- und Familienberatungsstellen, Jugendamt, Frühe Hilfen, alle Fachkräfte, die mit Familien vor, während und nach Schwangerschaft zu tun haben.
Referent*in
Susanna Rinne-Wolf
Hebamme, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Epidemiologie & Public Health
Veranstaltungsort
- online (Zoom)
Für die Teilnahme benötigen Sie einen PC (z.B. Laptop) mit Mikrofon (empfehlenswert ist ein Headset) und Kamera sowie einen Internetzugang. Den Zugangslink senden wir nach erfolgter Buchung wenige Tage vor der Veranstaltung an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse.
Teilnahmebeitrag
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldeschluss
04. September 2026