Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit dieser Ausgabe erscheint der Newsletter der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. (BLS) bereits zum 50. Mal. Auch in dieser Jubiläumsausgabe möchten wir Sie über Themen wie die 30. Sucht-Selbsthilfetagung am 02. März in Potsdam auf dem Laufenden halten.
In den vergangenen Monaten haben wir außerdem mit Beteiligung vieler Akteur*innen aus der Suchthilfe und weiterer relevanter Handlungsfelder das „Potsdamer Memorandum zu KI in der Suchthilfe“ entwickelt, welches nun veröffentlicht werden konnte. Es stellt eine wichtige Grundlage dar, um die Rahmenbedingungen bei der Entwicklung KI-basierter Anwendungen in der Suchthilfe und Suchtprävention zu gestalten. Ein großer Dank gilt allen an der Entwicklung beteiligten Akteur*innen.
Dieser Newsletter berichtet von diesen und weiteren Aktivitäten und Veranstaltungen aus den Bereichen Suchtprävention, Suchthilfe und Sucht-Selbsthilfe. Wir laden Sie herzlich ein, sich über unsere Themen zu informieren und mitzuwirken.
Viel Freude beim Lesen und herzliche Grüße
Andrea Hardeling
Geschäftsführerin
Inhaltsverzeichnis
- 30. Sucht-Selbsthilfetagung am 2. März 2025
- Fortbildung zur COA-Aktionswoche 2025: Einblicke in die Familienkunsttherapie
- Persönliche Einblicke bei Fortbildungsreihe zu FASD
- Infomaterialien bestellbar: Hilfestellung bei riskantem Alkoholkonsum älterer Menschen
- Neue Kolleginnen im Projekt selbstbestimmt und im Fachbereich Glücksspielsucht
- Memorandum zum Einsatz von KI in der Suchthilfe veröffentlicht
- DigiSucht: Drei neue Beratungsstellen in Brandenburg angeschlossen
- Wiederholung der Fortbildung zu Gewaltschutz, Deeskalation und Kommunikation
- Beratung und Behandlung bei pathologischem Glücksspiel: Qualifikation 2025
- Basisqualifizierungen für das Lotsennetzwerk Brandenburg
- Bundesweiter Aktionstag Suchtberatung
- BLS-Team sucht Verstärkung
- Gesundheitsbewusst mit dem Dry January
- Wieder deutlich mehr Rauschtrinken bei Jugendlichen
- Präventionskampagne „bunt statt blau“ 2025 startet
- Neue DHS Broschüre zu Cannabis
- REITOX-Bericht 2024 zeigt steigenden Kokain-Konsum
- BZgA fördert bundesweite Übertragung des Projekts InstaVention
- Basisinformationen zu Digitalen Medien veröffentlicht
- Veranstaltungen der BLS
- Termine
30. Sucht-Selbsthilfetagung am 2. März 2025
Die Sucht-Selbsthilfetagung der BLS im Land Brandenburg feiert 2025 ein besonderes Jubiläum. Bereits zum 30. Mal sind am 2. März Mitglieder aus Sucht-Selbsthilfegruppen, Sucht-Selbsthilfeverbänden sowie Angehörige von Suchterkrankten in Potsdam dazu eingeladen, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Unter dem Motto „Eine starke Gemeinschaft: Zukunftsperspektiven für die Sucht-Selbsthilfe“ sind die Teilnehmenden in diesem Jahr dazu eingeladen, in einem neuen Veranstaltungsformat gemeinsam Ideen für eine zukunftsfähige Sucht-Selbsthilfe zu entwickeln. Anmeldungen sind noch bis 14. Februar 2025 unter www.blsev.de/termine möglich. Weitere Informationen gibt es im Veranstaltungsflyer.
Fortbildung zur COA-Aktionswoche 2025: Einblicke in die Familienkunsttherapie
Vom 16. bis 22. Februar 2025 findet die diesjährige COA-Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien statt. Das Projekt selbstbestimmt der BLS beteiligt sich am 17. Februar 2025 ab 10 Uhr mit einer kostenlosen Online-Veranstaltung zur Familienkunsttherapie. Kunsttherapeutin Antje Heinemann stellt in einer kurzen theoretischen Einführung Kontext und Arbeitsweise vor und verdeutlicht die positiven Effekte der Kunst auf therapeutische Veränderungsprozesse der Familien. Anmeldungen sind bis 12. Februar 2025 unter www.blsev.de/termine möglich. Das Projekt begleitet die COA-Aktionswoche außerdem auf dem Instagram-Kanal der BLS. Bei der von NACOA Deutschland ins Leben gerufenen Aktionswoche sind Akteur*innen im Themenfeld dazu aufgerufen, durch verschiedene Aktivitäten das Thema Kinder aus suchtbelasteten Familien in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Alle Aktionen zur diesjährigen Aktionswoche finden Sie unter: coa-aktionswoche.de/mitmachen/aktivitaeten.
Persönliche Einblicke bei Fortbildungsreihe zu FASD
Das Projekt-Team wiederholte zum Jahresende die Online-Fortbildungsreihe LEBEN MIT FASD. Das Format gibt einen Einblick in die Entstehung Fetaler Alkoholspektrumstörungen (FASD) sowie die Folgen und Herausforderungen für die Betroffenen in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter. Wie schon im Vorjahr war das Interesse an dem Thema groß. 110 bis 160 Teilnehmende pro Veranstaltung verfolgten die Vorträge von medizinischen und pädagogischen Fachkräften, von Hebammen und Pflegeeltern und erhielten wertvolle Tipps für ihren Arbeitsalltag. Auf positive Resonanz stießen auch die Beiträge von Betroffenen, die teils sehr persönliche Einblicke in ihr Leben mit FASD gaben. Ein weiterer Durchgang der Fortbildungsreihe ist bereits in Planung. Die Termine werden rechtzeitig unter www.selbstbestimmt-brandenburg.de veröffentlicht.
Infomaterialien bestellbar: Hilfestellung bei riskantem Alkoholkonsum älterer Menschen
Im zunehmenden Alter reagiert der Körper sensibler auf Alkoholkonsum. Vor allem die Mischung aus Medikamenten und Alkohol kann zum Problem werden. Viele Angehörige, Freunde oder Bekannte wissen dann nicht, wie sie auffälliges Verhalten sensibel ansprechen können. Das Projekt selbstbestimmt stellt hierfür Informationsmaterialien mit Gesprächsanregungen für schwierige Situationen, Hilfsangeboten und Tipps für die seelische Gesundheit zur Verfügung. Die Materialien stehen auf der Projekt-Website zum Download bereit oder können per Mail kostenfrei und unkompliziert als Print bestellt werden. Alle wichtigen Informationen hierzu finden Sie unter www.selbstbestimmt-brandenburg.de/aeltere-menschen/materialien/.
Neue Kolleginnen im Projekt selbstbestimmt und im Fachbereich Glücksspielsucht
Das Projekt selbstbestimmt begrüßt mit Kathleen Winkler eine neue Referentin im Team. Kathleen Winkler ist Erziehungswissenschaftlerin und war zuvor für das Netzwerk Gesunde Kinder in Potsdam tätig.
Zudem startete im Januar Jana Lamprecht als neue Landeskoordinatorin im Fachbereich Glücksspielsucht der BLS. Jana Lamprecht ist Gesundheitswissenschaftlerin, arbeitete bereits im Themenfeld Glücksspielsucht und war zuletzt als pädagogische Koordinatorin tätig. Wir heißen die neuen Kolleginnen herzlich willkommen.
Memorandum zum Einsatz von KI in der Suchthilfe veröffentlicht
Wie kann Künstliche Intelligenz die Suchthilfe unterstützen? Mit dieser und weiteren Fragen hat sich das Projekt KI in der Suchthilfe, umgesetzt von der BLS und gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit, beschäftigt. Auf Grundlage eines bundesweiten Beteiligungsprozesses mit drei digitalen Satellitenveranstaltungen und einer Zukunftswerkstatt entstand das „Potsdamer Memorandum zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Suchthilfe“. Es beleuchtet Ziele, Nutzen, strukturelle Anforderungen und ethische Aspekte des KI-Einsatzes in der Suchthilfe. Weitere Informationen und das vollständige Memorandum finden Sie unter www.blsev.de/ki-sucht.
DigiSucht: Drei neue Beratungsstellen in Brandenburg angeschlossen
Immer mehr Menschen im Land Brandenburg profitieren von digitaler Suchtberatung: Drei weitere Beratungsstellen in den Städten Frankfurt (Oder) und Potsdam sowie dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz bieten ab sofort Unterstützung über die Plattform DigiSucht (www.suchtberatung.digital) an. Damit sind jetzt 20 Suchtberatungsstellen mit 45 Berater*innen aus 13 Brandenburger Regionen Teil des Projekts. Interessierte Beratungsstellen finden hier Informationen zur Anmeldung. Ansprechpartnerin ist Julia Nieveler, E-Mail: julia.nieveler(ät)blsev.de.
Wiederholung der Fortbildung zu Gewaltschutz, Deeskalation und Kommunikation
Nach zwei stark nachgefragten Durchgängen im vergangenen Jahr wiederholt die BLS am 14. März 2025 die Fortbildung "Gewaltschutz, Deeskalation und Kommunikation" in Potsdam. Die Fortbildung bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, Präventions- und Kommunikationsmodelle sowie Interventionsmöglichkeiten für herausfordernde Situationen in ihrem Arbeitsalltag kennenzulernen. Ziel der Veranstaltung ist es, dass die Teilnehmenden Gewalt von herausforderndem Verhalten unterscheiden können, ein besseres Verständnis für die Entstehung von beidem erlangen und durch Kommunikationsmodelle lernen, in entsprechenden Situationen zu intervenieren. Interessierte können sich bis zum 04. März 2025 für die Fortbildung anmelden. Weitere Informationen gibt es im Veranstaltungsflyer. Zur Buchung geht es hier.
Beratung und Behandlung bei pathologischem Glücksspiel: Qualifikation 2025
Auch in diesem Jahr findet die etablierte Qualifizierungsreihe zu Beratung und Behandlung bei pathologischem Glücksspielverhalten statt. Die Reihe besteht aus einer zweiteiligen Online-Basisqualifizierung, welche sich in Grundlagenwissen und Beratungswissen unterteilt, und kann durch ein Aufbauseminar zur Emotionsregulation in Potsdam ergänzt werden. Die Termine sind über folgende Links buchbar:
- 03./04.04.2025 | Teil 1: Beratung und Behandlung bei pathologischem Glücksspielverhalten - Grundlagenwissen (Online-Seminar)
- 03./04.07.2025 | Teil 2: Beratung und Behandlung bei pathologischem Glücksspielverhalten - Beratungswissen (Online-Seminar)
- 13./14.11.2025 | Emotionsregulation (ergänzendes Aufbauseminar in Präsenz in Potsdam)
Basisqualifizierungen für das Lotsennetzwerk Brandenburg
Das Lotsennetzwerk Brandenburg bietet Menschen mit einer Suchterkrankung und Angehörigen durch geschulte Lots*innen individuelle Begleitung auf dem Weg aus der Sucht. Sie bringen sich mit ehrenamtlichem Engagement ein und erreichen Betroffene frühzeitig. Dieses Unterstützungsangebot richtet sich besonders an Menschen, die das Hilfesystem bisher noch nicht nutzen konnten oder wollten und ermöglicht damit eine Zusammenarbeit von Sucht-Selbsthilfe und professioneller Suchthilfe.
Die nächste Basisqualifizierung zur Lotsin oder zum Lotsen im Lotsennetzwerk Brandenburg findet am 05. April 2025 und zu Lots*innen für Angehörige am 24. Mai 2025 statt. Weitere Informationen zu den Terminen finden Sie unter www.blsev.de/termine.
Bundesweiter Aktionstag Suchtberatung
Am 14. November 2025 rief die DHS zum bundeweiten Aktionstag Suchtberatung auf. Das Motto lautete in diesem Jahr „Suchtberatung stärken, Gesundheit schützen“. Der Aktionstag macht jedes Jahr im November auf die unerlässliche Hilfe von Suchtberatungsstellen aufmerksam. Besonderen Nachdruck verliehen dem Thema diesmal die erst kurz zuvor durch einen Bericht der DHS aufgedeckten Missstände bei der Finanzierung der Suchtberatungsstellen bundesweit.
Die BLS veröffentlichte zum Aktionstag eine Pressemitteilung und stellte wie in den Vorjahren wichtige Informationen zur Suchtberatung im Land Brandenburg auf einer Sonderseite zum Aktionstag Suchtberatung zusammen.
BLS-Team sucht Verstärkung
In der Geschäftsstelle der BLS in Potsdam ist derzeit eine offene Position zu vergeben. Gesucht wird ein*e Referent*in für die Landeskoordinierung Suchtprävention mit 40 Wochenarbeitsstunden. Zu den Aufgaben zählen unter anderem die Koordination landesweiter Projekte, die Planung und Durchführung von Fachveranstaltungen und die Vorbereitung fachlicher Stellungnahmen zu suchtspezifischen und gesundheitspolitischen Themen. Zur vollständigen Stellenbeschreibung geht es hier.
Gesundheitsbewusst mit dem Dry January
Auch 2025 reflektieren viele Motivierte ihr Trinkverhalten und starteten das Jahr mit dem sogenannten Dry January. Die Teilnehmenden dieser Aktion verzichten für einen Monat auf Alkohol und beweisen damit vor allem Gesundheitsbewusstsein. Denn laut der im vergangenen Jahr veröffentlichten veränderten Handlungsempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt es keine risikofreie Menge für einen unbedenklichen Alkoholkonsum. Mit dem Dry January lassen sich die positiven Auswirkungen des Verzichts auf Alkohol gut überprüfen. Denn schon nach kurzer Zeit verbessern sich Schlafqualität und allgemeine Fitness. In Deutschland unterstützen das Blaue Kreuz Deutschland und die BARMER Krankenkasse die Aktion unter dem Namen „Try Dry“ und motivieren dazu, auch unterjährig für einen gewissen Zeitraum auf Alkohol zu verzichten. Weitere Informationen hierzu gibt es auf der Website www.blaues-kreuz.de.
Wieder deutlich mehr Rauschtrinken bei Jugendlichen
Sogenanntes Rauschtrinken steigt bei 12- bis 25-Jährigen, nach einem Rückgang während der Pandemie, auf das Vor-Corona-Niveau. Das zeigen neue Daten, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im November 2024 gemeinsam mit dem Bundesdrogenbeauftragten veröffentlichte. Laut BZgA stagniert der Alkoholkonsum dieser Altersgruppe insgesamt jedoch seit Jahren auf demselben Niveau und liegt deutlich unter Vergleichswerten von vor 20 Jahren. 90 Prozent der 18 bis 25-Jährigen haben schon einmal Alkohol getrunken. 6,9 Prozent der weiblichen und 12,4 Prozent der männlichen Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren trinken mindestens einmal wöchentlich. Beim Rauschtrinken stieg der Anteil auf 17,1 Prozent bei den männlichen Jugendlichen und 13,1 Prozent bei den weiblichen Jugendlichen sowie 46,2 Prozent bei den jungen Männern und 32,0 Prozent bei den jungen Frauen. Ein Infoblatt zu diesen und weiteren Ergebnissen kann auf der Website der BZgA heruntergeladen werden.
Präventionskampagne „bunt statt blau“ 2025 startet
Kreativität statt Komatrinken – das ist das Motto der Präventionskampagne „bunt statt blau“, in deren Rahmen jedes Jahr die besten Plakatideen von Schülerinnen und Schülern zum Thema Rauschtrinken gesucht werden. Der Wettbewerb ist eine gemeinsame Aktion des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Burkhard Blienert, und der DAK-Gesundheit und macht auf die Risiken von Alkohol aufmerksam. Seit seinem ersten Durchgang im Jahr 2010 haben rund 136.000 Kinder und Jugendliche an dem Wettbewerb teilgenommen. Allein in diesem Jahr sind etwa 11.000 Schulen dazu eingeladen, das Thema Alkohol im Unterricht zu behandeln und die Schülerinnen und Schüler kreative Plakate entwerfen zu lassen. Auf die besten Einsendungen pro Bundesland warten Geldpreise in Höhe von insgesamt etwa 12.000 Euro. Alle wichtigen Informationen zur Teilnahme und zum Wettbewerb gibt es unter www.dak.de/buntstattblau.
Neue DHS Broschüre zu Cannabis
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. hat eine neue Broschüre zum Thema Cannabis veröffentlicht. Care Instructions – Für einen bewussten Umgang mit Cannabis richtet sich an Personen, die Cannabis konsumieren oder konsumieren möchten und enthält kompakte Informationen zu Konsumrisiken und den Möglichkeiten, diese zu verringern. Aufgrund der großen Nachfrage ist die Broschüre neben der deutschen Fassung inzwischen auch auf Türkisch, Russisch, Polnisch, Italienisch und Arabisch erhältlich. Alle Versionen stehen im Bestellcenter der DHS zum Download bereit.
REITOX-Bericht 2024 zeigt steigenden Kokain-Konsum
In einem jährlichen Bericht veröffentlicht die Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) Zahlen und Fakten zur Situation illegaler Drogen in Deutschland. Der aktuellste Bericht, der im Dezember 2024 veröffentlicht wurde, zeigt nun einen steigenden Konsum von Kokain und weiteren Stimulanzien. 1,6 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 59 Jahren haben mindestens einmal im Jahr Kokain konsumiert (2015: 0,6 %). Einen Rekortwert erreichten die Sicherstellungen von Kokain durch Polizei und Zoll. Lagen diese 2028 noch bei acht Tonnen, stieg das Volumen bis 2023 drastisch auf 43 Tonnen an. Auch die Zahl der Drogentoten lag 2023 mit 2227 Fällen so hoch wie nie. Bundesdrogenbeauftragter Burkhard Blienert betont in einer Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Berichts: „Auch in diesen unsicheren Zeiten, in denen Krisen und Kriege viele Menschen beunruhigen, dürfen wir Drogenkonsumierende und Suchtkranke nicht weiter an den Rand der Gesellschaft schieben oder gar ins Unsichtbare […] Wir brauchen einen gemeinsamen Kraftakt von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungsträgern für mehr Prävention, mehr Gesundheitsschutz und eine noch zielgenauere Beratung und Therapie.“ Die gesamte Pressemitteilung zur Veröffentlichung des REITOX Berichtes finden Sie hier.
BZgA fördert bundesweite Übertragung des Projekts InstaVention
Das Präventionsprojekt InstaVention bringt die Bereiche Social Media und Suchtprävention zusammen und ermöglicht Jugendlichen eine neue Form der Auseinandersetzung mit Cannabis, Konsumerfahrungen und damit zusammenhängenden Risiken. Das Projekt läuft bereits in NRW und soll nun bis 2026, gefördert von der BZgA, durch die Schulung von Multiplikator*innen auf weitere Bundesländer übertragen werden. Interessierte Träger können Sich hierfür an die Landesfachstelle Prävention der Suchtkooperation NRW wenden. Alle Informationen zum Projekt und den Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Seite www.suchtgeschichte.nrw.de/.
Basisinformationen zu Digitalen Medien veröffentlicht
Eine übermäßige Nutzung digitaler Medien kann der Gesundheit und dem sozialen Miteinander schaden. Die neue DHS-Broschüre Digitale Medien – Basisinformationen bietet Fachkräften und weiteren Interessierten wertvolle Tipps und einen umfassenden Überblick zur Nutzung, Wirkung, zu den Gefahren, gesundheitlichen Folgen und vielen weiteren Aspekten des Themas. Die Broschüre kann im Bestellcenter der DHS kostenlos heruntergeladen werden.
Veranstaltungen der BLS
Veranstaltungen des Fachbereichs Suchtprävention
11.04./12.04./07.05.2025 | Suchtpräventionsschulung für Präventionsbeauftragte von Cannabis-Anbauvereinigungen
3-tägige Schulung in Potsdam und online
10.10./11.10./23.10.2025 | Suchtpräventionsschulung für Präventionsbeauftragte von Cannabis-Anbauvereinigungen
3-tägige Schulung in Potsdam und online
Veranstaltungen des Projektes selbstbestimmt
17.02.2025 | Einblicke in die Familienkunsttherapie
Online-Veranstaltung im Rahmen der COA-Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien
Veranstaltungen des Fachbereichs Suchthilfe
14.03.2025 | Gewaltschutz, Deeskalation und Kommunikation
Präsenzveranstaltung in Potsdam
Veranstaltungen des Fachbereichs Sucht-Selbsthilfe
02.03.2025 | 30. Sucht-Selbsthilfetagung im Land Brandenburg
Präsenzveranstaltung in Potsdam
05.04.2025 | Lots*in im Lotsennetzwerk Brandenburg
Online-Veranstaltung
24.05.2025 | Lots*in im Lotsennetzwerk Brandenburg: Angehörigen-Lots*in
Online-Veranstaltung
Veranstaltungen des Fachbereichs Digitalisierung
31.01.2025 | Memorandum zum Einsatz von KI in der Suchthilfe
Online-Veranstaltung
Qualifizierungsreihe "Beratung und Behandlung bei pathologischem Glücksspielverhalten" 2025
03./04.04.2025 | Beratung und Behandlung bei pathologischem Glücksspielverhalten – Basisqualifizierung (Teil 1)
Online-Veranstaltung
03./04.07.2025 | Beratung und Behandlung bei pathologischem Glücksspielverhalten – Basisqualifizierung (Teil 2)
Online-Veranstaltung
13./14.11.2025 | Emotionsregulation - Aufbauseminar
Präsenzveranstaltung in Potsdam
Termine
16.-22.02.2025 | COA-Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien
19./20.03.2025 | „Vielfalt von Konsummustern und Verhaltensweisen – Die Suchthilfe auf dem Weg in die Zukunft“
109. Wissenschaftliche Jahrestagung vom Bundesverband Suchthilfe e.V. in Berlin
28./29.03.2025 | Chemkon Berlin 2025
Konferenz der Bundesinitiative Sexualisierter Substanzkonsum in Berlin
13./14.05.2025 | Save-the-Date: „Hochpotent und mittendrin – Lebens- und Konsumkompetenz in Zeiten von neuen Drogen und vielfältigen Abhängigkeiten“
46. fdr+sucht+kongress 2025
26.-28.05.2025 | „Neue medizinische Einsatzgebiete für psychotrope Substanzen – Fluch oder Segen?“
29. Suchttherapietage in Hamburg
27.-29.10.2025 | Save-the-date: DHS Fachkonferenz SUCHT 2025
in Potsdam