09.09.2026 | selbstbestimmt, Suchtprävention
Am 09.09. ist Tag des Alkoholgeschädigten Kindes
Jedes Jahr am 09. September machen Akteur*innen deutschlandlandweit auf die Gefahren von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft aufmerksam.
Denn schon geringe Mengen können lebenslange Schädigungen bis hin zu schwerwiegenden Hirnfunktionsstörungen beim ungeborenen Kind verursachen. Der Fachbegriff dafür lautet Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD).
Etwa 12.000 Kinder kommen jedes Jahr bundesweit mit FASD zur Welt. Damit ist es die häufigste angeborene Behinderung in Deutschland. Durch vollständigen Verzicht auf Alkohol während der Schwangerschaft lässt sich diese aber komplett vermeiden.
Um darüber aufzuklären und auf die Herausforderungen der Betroffenen aufmerksam zu machen, gibt es am 09.09.2026 wieder zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen von Engagierten deutschlandweit.
Die BLS hat pünktlich zum Aktionstag ihr Faktenblatt zu Fetalen Alkoholspektrumstörungen aktualisiert und führt im Rahmen des Projekts selbstbestimmt die Fortbildung „Hinsehen, ansprechen, unterstützen“ durch, die Fachkräften mehr Handlungssicherheit für sensible Gespräche zu Alkohol- und Drogenkonsum in der Schwangerschaft vermittelt.
Im November 2026 findet außerdem zum wiederholten Mal die erfolgreiche Online-Fortbildungsreihe LEBEN MIT FASD statt. In drei Teilen geben Fachkräfte und Betroffene einen Einblick in die Entstehung von FASD sowie die Folgen und Herausforderungen für die Betroffenen in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter. Die Veranstaltungen sind kostenfrei und können über die folgenden Links (auch einzeln) gebucht werden:
10.11.2026 | 09:00-12:00 Uhr
LEBEN MIT FASD – Alkohol in der Schwangerschaft
17.11.2026 | 09:00-12:30 Uhr
LEBEN MIT FASD – Kindheit
24.11.2026 | 09:00-12:00 Uhr
LEBEN MIT FASD – Jugend und Erwachsenenalter
Weitere Informationen finden Sie auch im LEBEN MIT FASD-Veranstaltungsflyer.
