
Fachkräften begegnen in der Arbeit mit suchterkrankten Menschen häufig Personen, die schwere Verluste mit sich tragen. Sie erleben, dass der Konsum von Suchtmitteln einen Lösungsversuch darstellt, um mit Ohnmacht, Schmerz und Schuldgefühlen weiterleben zu können.
Einige Menschen erleben Verluste ganz plötzlich, andere leiden unter längst zurückliegenden Trauerfällen. Viele Fachkräfte in der Suchthilfe erleben das Thema Trauer als übermächtig und würden diese Begleitung lieber an andere Expert*innen abgeben.
Die Fortbildung vermittelt Lösungswege, um mit Trauer und der Ohnmacht des Verlustes umzugehen.
Inhalte
- die systemische Haltung in der Suchtarbeit
- Vorstellung des „Kaleidoskop des Trauerns“ von Chris Paul
- Stabilisierungstechniken
- ein anschaulicher Umgang mit Schuldkonstruktionen
- die Bedeutung von Ritualen
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und andere Fachkräfte in der Suchthilfe und angrenzenden Fachbereichen.
Referent*in
Kerstin Zabel-Strzyz
Veranstaltungsort
- Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen e. V.
- Behlertstraße 3a, Haus H1, 14467 Potsdam
Bitte beachten Sie, dass am Veranstaltungsort keine Parkplätze zur Verfügung stehen. Wir empfehlen die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
Informationen zur Anreise finden Sie unter www.blsev.de im Menüpunkt Service unter "Kontakt und Anfahrt".
Teilnahmebeitrag
120,00 Euro
Anmeldeschluss
28. August 2026
Veranstaltungsbuchung
Diese Veranstaltung ist ausgebucht.