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08.07.2026 | Suchtprävention, Suchthilfe

Zahl der Drogentoten auf Rekordniveau

Laut Bundesdrogenbeauftragtem, Prof. Dr. Hendrik Streeck, sind im vergangenen Jahr in Deutschland 2.150 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, sind die Todessfälle von Menschen unter 30 Jahren seit 2021 um mehr als die Hälfte gestiegen. Fast jeder vierte Drogentote ist inzwischen jünger als 30 Jahre.

Bei vielen der Todesfälle waren Medikamente wie Benzodiazepine, opioidhaltige Schmerzmittel und andere psychoaktive Arzneimittel beteiligt. Mehr als vier von fünf Drogentoten starben nach dem Konsum mehrerer Substanzen gleichzeitig.

Neben der leichten Verfügbarkeit und den unterschätzten Risiken vor allem des Mischkonsums, sieht Streeck noch weitere Faktoren als Ursache für die hohe Zahl der Drogentoten: „Als Arzt sehe ich auch, dass psychische Belastungen, Krisen, Neugier und Übermut eine Rolle spielen können. Genau deshalb müssen wir junge Menschen früher erreichen: mit klarer Aufklärung, wirksamer Prävention und Hilfen, die ankommen, bevor aus einem Risiko ein Todesfall wird.“

Die vollständige Pressemitteilung zum Thema gibt es auf der Website des Bundesdrogenbeauftragten.