13.11.2025 | selbstbestimmt
Wunsch nach nachhaltigeren Hilfen bei „Kleine Held*innen in Not“
Am 6. und 7. November 2025 führte das Netzwerk Frühe Hilfen zum zehnten Mal die Online-Fachtagung „Kleine Held*innen in Not“ durch.
Zwei Tage lang widmeten sich die rund 300 Teilnehmenden dem Thema "Seelische Familiengesundheit – eine strukturelle Herausforderung". Betroffene teilten Erfahrungen aus ihrer Kindheit mit psychisch kranken Eltern. Expert*innen erläuterten in Fachvorträgen, wie die Implementierung von Hilfen für betroffene Familien gelingen kann. Unter anderem schilderten Till Hoffmann vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen, Elisabeth Schmutz vom Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH und Laura Rockenfeller vom Jugendamt Neuwied, wie kommunale Gesamtkonzepte zur Unterstützung von Kindern aus psychisch und suchtbelasteten Familien konkret umgesetzt werden können.
Auch politische Rahmenbedingungen und Lobbyarbeit für betroffene Familien standen im Fokus. Im abschließenden politischem Podium mit 4 Bundestagsabgeordneten zeigte sich der Wunsch, Hilfen nachhaltiger und koordinierter zu gestalten.
Am Ende der Tagung hatten außerdem über 160 Teilnehmende den Appell „Hinsehen – schützen – stärken: Kinder aus psychisch und suchtbelasteten Familien“ des Bündnisses KipsFam unterzeichnet. Der Appell richtet sich an Bundesregierung und Bundestag und kann noch bis Ende November hier mitgezeichnet werden.
Weitere Informationen und Materialien zur Tagung gibt es hier.
