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04.08.2025 | Suchtprävention

Über 21.000 Teilnehmende bei Aktionsmonat „Rauchfrei im Mai“

Im Frühjahr riefen das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit (BIÖG), die Deutsche Krebshilfe und das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) Raucherinnen und Raucher dazu auf, einen Monat lang auf Nikotinprodukte zu verzichten. Das Interesse war groß und Tausende stellten sich der Herausforderung.

„Rauchen und seine gesundheitlichen Herausforderungen stellen in Deutschland weiterhin ein großes Problem dar“, erklärt Bundesdrogenbeauftragter Prof. Dr. Hendrik Streeck in einer Pressemitteilung zur Aktion „Rauchfrei im Mai“. Aufgrund der hohen gesundheitlichen Risiken müssten vor allem junge Menschen frühzeitig vor dem Einstieg geschützt und Aufklärung und Entwöhnung gestärkt werden.

Mit dem Rauchen aufzuhören, lohnt sich jedoch in jedem Alter. Neben einem verbesserten Wohlbefinden sinkt auch das Herzinfarktrisiko bereits innerhalb eines Tages.

Vor diesem Hintergrund entstand die Aktion „Rauchfrei im Mai“, die auch in diesem Jahr durch das BIÖG und die Deutsche Krebshilfe gefördert und vom IFT-Nord organisiert wurde und zum Rauchstopp motiviert. 21.110 Motivierte meldeten sich an. Von den 5.573 Teilnehmenden, die sich am Ende der Aktion zurückmeldeten, hatte mehr als die Hälfte (60,1 Prozent) nachweislich geschafft, den gesamten Monat vollständig auf Nikotinprodukte zu verzichten. Prof. Dr. Reiner Hanewinkel, Leiter des IFT-Nord, hierzu: „Wir freuen uns, dass wir mit ‚Rauchfrei im Mai‘ eine bundesweite Aktion umsetzen können, die Menschen zum Rauchstopp motiviert. Die stolzen Gewinnerinnen und Gewinner sind Vorbild und Ansporn für andere: Jeder kann es schaffen, rauchfrei zu werden.“

Die vollständige Pressemitteilung gibt es auf der Website des Bundesdrogenbeauftragten.