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28.03.2022 | selbstbestimmt

Reportage: Alkohol im Mutterleib – Folgen für ein ganzes Leben

Jede vierte Frau trinkt Alkohol in der Schwangerschaft – sei es nur das Gläschen Sekt. Doch es gibt keinen Zeitpunkt und keine Menge, die ungefährlich wäre für das ungeborene Kind. 

Eine Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) ist schwer zu erkennen. Verhaltens- und Lernstörungen bis hin zu schweren körperlichen und geistigen Behinderungen können die Folge sein. Allein in Deutschland werden jedes Jahr mehr als 10.000 Kinder mit FASD geboren, so steht es im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung 2019. Die Dunkelziffer ist groß, denn Alkohol in der Schwangerschaft ist ein Tabuthema. FASD ist die häufigste und zugleich „zu 100 % vermeidbare“ angeborene Behinderung in Deutschland. 

37 Grad begleitet in einer Reportage drei von FASD betroffene Menschen in ihrem Alltag und spricht mit ihnen über die täglichen Herausforderungen in einem Leben mit dieser Behinderung. 

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