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05.11.2025 | selbstbestimmt, Suchtprävention

MGS veröffentlicht Kinder- und Jugendgesundheitsbericht

Die Ergebnisse verweisen auf positive Entwicklungen hinsichtlich des Tabak- und Alkoholkonsums bei Kindern- und Jugendlichen. Handlungsbedarf gibt es hingegen im Bereich Medienkonsum und bei psychischen Belastungen.

Konkret zeigt der Bericht: Während 2005 noch 39 Prozent der Jugendlichen regelmäßig mindestens einmal pro Woche rauchten, waren es 2021 nur noch 15 Prozent. Gleichzeitig verringerte sich auch der Alkoholkonsum in dieser Zeitspanne um mehr als die Hälfte. 2021 tranken nur noch 12 Prozent der Jugendlichen in Brandenburg einmal oder mehrmals die Woche Alkohol. 2005 waren das noch 26 Prozent.

Bei psychischen Belastungen hingegen stieg die Zahl der Betroffenen, die stationär behandelt werden mussten, 2023 auf 8,1 Prozent (2013: 6,5 %).

Beim Medienkonsum geht der Trend zu höheren Nutzungszeiten. „Bei drei von zehn Kindern im Einschulungsalter zeigt sich, dass ihr Medienkonsum über den Empfehlungen des Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), vormals Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), von zwei Stunden täglich liegt“, heißt es im Bericht.

Gesundheitsministerin Britta Müller erklärt: „Gesundheit ist die Grundlage dafür, dass Kinder sich gut entwickeln, lernen und glücklich aufwachsen. Jedes Kind hat das Recht, gesund und unbeschwert aufzuwachsen – das ist unser Ziel. Der Bericht zeigt auf Basis belastbarer Daten sehr deutlich, wo wir stehen und wo dringend gehandelt werden muss."

Der Kinder- und Jugendgesundheitsbericht des Landes Brandenburg ist Teil der regelmäßigen Gesundheitsberichterstattung des Ministeriums für Gesundheit und Soziales (MGS). Er bezieht sich auf Daten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, aus wissenschaftlichen Erhebungen, amtlichen Statistiken und Daten der Krankenkassen.

Weitere Ergebnisse des Berichts finden Sie in der Pressemitteilung des MGS.

Der Bericht steht hier zum Download bereit.