18.06.2024 | Suchtprävention
Cannabis im Fokus des 8. Plenums der Landessuchtkonferenz
Am 17. Juni 2024 kamen Vertreter*innen aus Suchtprävention, Suchtkrankenhilfe und Selbsthilfe im Land Brandenburg zum Plenum der Landessuchtkonferenz zusammen.
Unter dem Titel „Cannabis, Alkohol, Tabak und Co | Komplexe Herausforderungen für die Gesellschaft“ stellten die Teilnehmenden verschiedene Perspektiven auf Suchtmittelkonsum vor und diskutierten diese. Die Arbeitskreise der Landessuchtkonferenz berichteten über ihre Tätigkeiten und künftige Schwerpunkte, darunter verstärkte Präventionsmaßnahmen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter. Den thematischen Schwerpunkt bildete das Thema Cannabis.
Gesundheitsstaatssekretär Dr. Thomas Götz betonte in einem Grußwort, dass das neue Cannabis-Gesetz den Weg für eine zeitgemäßere Drogenpolitik ebnen würde, nachdem die vorherige Verbotspolitik das Ziel, Menschen vom Cannabiskonsum abzubringen, nicht erreicht hätte. Legalisierung und Entkriminalisierung seien unter bestimmten Voraussetzungen der richtige Weg: "Entscheidend ist eine Drogen- und Suchtpolitik, die auf Prävention und Jugendschutz setzt. Drogen dürfen nicht verharmlost werden, denn jeder Konsum von Drogen birgt gesundheitliche Gefahren. Deshalb sind Präventionsmaßnahmen, Beratung und Therapieangebote unabdingbar. Die Suchtprävention und Suchthilfe im Land Brandenburg sind gut aufgestellt und müssen dies auch in Zukunft sein."
Die Landessuchtkonferenz wird von der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. koordiniert und vom Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) gefördert. Sie dient als Plattform, um gemeinsame Ziele und Maßnahmen zu entwickeln und die Vernetzung der Akteure zu stärken.
Zur Pressemitteilung des MSGIV
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