| Newsletter der BLS Ausgabe 55 | 26.03.2026 |
|
|
|
|
|
|
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,die COA-Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien im Februar hat einmal mehr gezeigt, wie groß das Interesse in Fachkreisen ist, Betroffenen zur Seite zu stehen. Dies ist vor allem durch ein gemeinsames Vorgehen aller relevanten Akteur*innen möglich. Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Pläne, die Entwicklung Kommunaler Gesamtkonzepte durch das Projekt selbstbestimmt zu unterstützen, ab dem folgenden Quartal mit drei Pilotkommunen im Land Brandenburg konkret in die Umsetzung gehen. Auch auf der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder psychisch erkrankter Eltern am 24. April 2026 in Potsdam wird es darum gehen, die Lebenssituation betroffener Kinder gemeinsam zu verbessern. Über diese und viele weitere Aktivitäten der Landesstelle sowie Neuigkeiten aus der Suchthilfe und Suchtprävention möchten wir Sie in diesem Newsletter informieren und wünschen viel Freude beim Lesen. Andrea Hardeling Geschäftsführerin |
|
|
|
|
|
Pilotkommunen für Kommunale Gesamtkonzepte ausgewählt Das Projekt selbstbestimmt der BLS wird die Landkreise Dahme-Spreewald, Havelland und Oder-Spree bei der Entwicklung Kommunaler Gesamtkonzepte für Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien begleiten. Das entschied ein Auswahlgremium nach zwei intensiven Bewerbungsphasen. In den drei Landkreisen werden durch die Auridis Stiftung bis zum 31.12.2028 geförderte Koordinierungsstellen eingerichtet, um den Ausbau kommunaler Hilfe- und Vernetzungsstrukturen vor Ort auf den Weg zu bringen. Das Projekt selbstbestimmt übernimmt die Landeskoordinierung der drei Pilotkommunen, begleitet die Entwicklungen und steht den Koordinierungsstellen unter anderem beratend zur Seite. Über die Fortschritte informiert das Projekt regelmäßig unter www.selbstbestimmt-brandenburg.de. |
|
|
|
Jahrestagung der BAG KiPE in Potsdam Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder psychisch erkrankter Eltern (BAG KiPE) hält ihre diesjährige Jahrestagung am 24. April 2026 in Kooperation mit dem Projekt selbstbestimmt der BLS in Potsdam ab. Im Mittelpunkt der Tagung mit dem Titel "Kinderschutz im Blick: Die Perspektiven und Bedürfnisse der Kinder psychisch und suchtkranker Eltern" stehen die Möglichkeiten einer frühzeitigen Ansprache Betroffener und deren Einbindung in kommunale Schutz- und Versorgungsstrukturen. Die BAG KiPE ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Fachverbänden, Trägern und Initiativen, der sich seit 2006 mit fachpolitischer Arbeit für den Ausbau wirksamerer Hilfen für Kinder aus psychisch belasteten Familien einsetzt. Ihre Jahrestagungen dienen der Vernetzung von Fachkräften im Themenfeld und dem gegenseitigen Austausch. Mehr zum diesjährigen Tagungsprogramm erfahren Sie auf der Website der BLS. |
|
|
|
Weitersagen: Neue Projektvorstellungen geplant Um Fachkräften einen Überblick über hilfreiche Angebote, praxisnahe Informationen und Raum für Austausch und Vernetzung in der Arbeit mit betroffenen Familien oder Kindern und Jugendlichen zu geben, führt das Projekt selbstbestimmt auch im zweiten Quartal die Reihe „Weitersagen! – Starke Formate für starke Kinder“ fort. Geplant sind kurze Online-Vorstellungen zum Programm "Schatzsuche", dem digitalen Hilfeangebot „Hilfen im Netz“ sowie dem Programm „Trampolin“. Die Termine sind unter den folgenden Links buchbar: 16.04.2026 | Schatzsuche 21.05.2026 | Hilfen im Netz 18.06.2026 | Trampolin |
|
|
|
Entstigmatisierung von Sucht- und psychischen Erkrankungen gefordert Im Rahmen der COA-Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien zeigte das Projekt selbstbestimmt am 23.02.2026 den Film „Erinnerungen einer vergessenen Kindheit“. Der Film gewährt Einblicke in das Leben und die Herausforderungen eines Jungen, der mit einem spielsüchtigen Vater und einer alkoholkranken Mutter aufwächst. Mehr als 100 Fachkräfte, Schüler*innen und Interessierte folgten der Einladung und beteiligten sich rege am anschließenden Austausch dazu, wie Kinder aus suchtbelasteten Familien besser unterstützt werden können. Einer der wichtigsten Punkte: Die Sensibilisierung von Fachkräften und der breiten Öffentlichkeit sowie die Entstigmatisierung von Sucht- und psychischen Erkrankungen. Das wurde auch in der anschließenden Podiumsdiskussion deutlich benannt. Neben der Filmvorführung begleitete das Projekt selbstbestimmt die Aktionswoche auf dem Instagram-Kanal der BLS. |
|
|
|
DigiSucht-Materialien kostenfrei bestellen Manchmal braucht es nur einen kleinen Impuls, damit Menschen den Weg in eine Beratung finden. Mit der Plattform DigiSucht (suchtberatung.digital) können Ratsuchende unkompliziert und anonym online Kontakt zu professionellen Suchtberater*innen in ihrer Region aufnehmen. Damit Einrichtungen auf dieses Angebot aufmerksam machen können, stellt die BLS kostenfreie Informationsmaterialien zur Verfügung. Postkarten und Plakate lassen sich einfach über ein Onlineformular bestellen und beispielsweise in Beratungsstellen, Wartebereichen oder bei Veranstaltungen auslegen. Hier geht es zur Bestellseite. |
|
|
|
Zukunftsforum Sucht-Selbsthilfe 2026: Gemeinsam Ideen für die Praxis entwickeln Wie kann Sucht-Selbsthilfe auch in Zukunft Menschen erreichen und gut mit der professionellen Suchthilfe zusammenarbeiten? Beim Zukunftsforum Sucht-Selbsthilfe am 13. und 14. Juni 2026 in Elstal sind sowohl Engagierte aus der Sucht-Selbsthilfe als auch Fachkräfte aus Suchthilfe und Selbsthilfekontaktstellen eingeladen, ihre Erfahrungen und Perspektiven einzubringen. Beim Zukunftsforum stehen Ideen aus dem Projekt „Sucht-Selbsthilfe innovativ“ im Mittelpunkt. Gemeinsam wird diskutiert, welche Ansätze besonders vielversprechend sind und wie daraus konkrete Angebote entstehen können. In kleinen Gruppen werden ausgewählte Ideen weitergedacht und erste Schritte für die Umsetzung in der Praxis gesammelt. Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Veranstaltungsflyer. Zur Anmeldung geht es hier. |
|
|
|
Mehr Sichtbarkeit für Sucht-Selbsthilfegruppen Viele Menschen informieren sich heute zuerst im Internet, bevor sie eine Selbsthilfegruppe besuchen. Im Online-Verzeichnis der Sucht-Selbsthilfegruppen der BLS können Gruppen jetzt ein erweitertes Profil anlegen und sich ausführlicher vorstellen. Dort lassen sich Ziele der Gruppe, der Ablauf der Treffen, Kontaktmöglichkeiten, besondere Rahmenbedingungen und auch Bilder ergänzen. Jedes Profil erhält zudem eine eigene Internetadresse, die sich zum Beispiel auf Flyern oder anderen Materialien nutzen lässt, damit lässt sich das Profil fast wie eine kleine Website der Gruppe verwenden. Eine Anleitung zum Anlegen des Gruppenprofils steht nach dem Login im BLS-Konto zur Verfügung. Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Julia Nieveler. |
|
|
|
Fit für die Gruppenleitung: Fortbildung für neue Leiter*innen von Selbsthilfegruppen Sie überlegen, eine Sucht-Selbsthilfegruppe zu leiten oder die Verantwortung in Ihrer Gruppe zu übernehmen? Die Fortbildung „Fit für die Gruppenleitung“ unterstützt dabei, sich auf diese Aufgabe vorzubereiten. An zwei Tagen lernen Teilnehmende die Grundlagen der Leitung von Sucht-Selbsthilfegruppen kennen und tauschen sich mit anderen Engagierten aus. Die Fortbildung findet vom 24. bis 25. Oktober 2026 in Elstal statt und richtet sich an Interessierte aus Brandenburg, die eine Gruppe gründen oder künftig Leitungsaufgaben übernehmen möchten. Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Veranstaltungsflyer. Zur Anmeldung geht es hier. |
|
|
|
Aktionswoche Alkohol: Lotsentreffen meets Trocken Rocken Vom 12. bis 21. Juni 2026 läuft die diesjährige Aktionswoche Alkohol. Unter dem Motto „Entdecke was in dir steckt – mit weniger oder ganz ohne Alkohol“ laden Akteur*innen aus Beratung, Prävention, Selbsthilfe, Gesundheitswesen und viele weitere bundesweit mit vielfältigen Veranstaltungen alle Interessierten dazu ein, sich mit dem eigenen Alkoholkonsum und den individuellen sowie gesellschaftlichen Folgen von Alkoholkonsum auseinanderzusetzen. Alle Engagierten können ihre Aktionen in den Veranstaltungskalender zur Aktionswoche eintragen. Auch das Sommertreffen des Lotsennetzwerks Brandenburg findet am 19. Juni 2026 in der Aktionswoche Alkohol und im Rahmen des sober-Events „Trocken Rocken goes Funky“ statt. "Trocken Rocken" ist ein unter Federführung des Sekiz e.V. Potsdam organisiertes und von der DAK 2025 ausgezeichnetes Veranstaltungsformat. Das Lotsentreffen wird begleitend zum Veranstaltungsprogramm stattfinden. Im Anschluss bringen sich die engagierten Akteur*innen aktiv in die Veranstaltung ein und setzen gemeinsam ein Zeichen für Austausch, öffentliche Präsenz und die Erfahrung einer trockenen, entspannten Feier. Weitere Informationen zum Lotsennetzwerk gibt es hier. |
|
|
|
Ehrenamt im Lotsennetzwerk Brandenburg Im Lotsennetzwerk Brandenburg werden Menschen mit einer Suchterkrankung und Angehörige durch die Zusammenarbeit von Sucht-Selbsthilfe und professioneller Suchthilfe individuell auf ihrem Weg aus der Sucht begleitet. Regelmäßige Schulungen erweitern kontinuierlich das Netzwerk der Lotsinnen und Lotsen. Interessierte Vertreter*innen der Sucht-Selbsthilfe (Betroffene oder Angehörige), die sich ehrenamtlich im Lotsennetzwerk Brandenburg engagieren möchten, können die Koordinatorin Griseldis Gröninger telefonisch 0331-581 380 26 oder per E-Mail kontaktieren. Die nächste Basisqualifizierung findet am 10. Oktober 2026 statt. Ergänzende Informationen zur Qualifizierung sind unter diesem Link zu finden. |
|
|
|
Fortbildung zu Pornografienutzungsstörungen Der Konsum von pornografischen Medien ist weit verbreitet und kann erhebliche Auswirkungen auf Alltag und Beziehungen haben. Problematische Formen der Pornografienutzung können im Zusammenhang mit Kontrollverlust auftreten. Suchtberatungsstellen berichten, dass Betroffene zunehmend Beratung suchen. Das Online-Seminar zu Pornografienutzungsstörungen ordnet problematische Formen der Pornografienutzung fachlich ein und identifiziert typische, damit verbundene Schwierigkeiten. Dabei wird differenziert, welche Phänomene suchtähnlich zu verstehen sind und welche im Kontext von Sexualität, Fantasien und Beziehungsdynamiken stehen. Ergänzend lernen die Teilnehmenden diagnostische Kriterien, Screeninginstrumente und praxisnahe Umgangsstrategien kennen. Anmeldungen sind bis zum 18. Mai 2026 unter diesem Link möglich. |
|
|
|
Seminarreihe Kleine Online Akademie 2026 In der Frühsommerausgabe der Seminarreihe Kleine Online-Akademie 2026 laden die überregionalen Suchtpräventionsfachstellen (ÜSPF) im Land Brandenburg und die BLS erneut zur Auseinandersetzung mit suchtrelevanten Themen ein. Die Online-Seminare bieten sowohl einen fachlichen Input als auch Raum für den gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Die Seminarreihe startet am 27. Mai 2026 mit einer Vorstellung des Vape- und E-Zigaretten-Suchtpräventionsprogramms „Obstsalat in der Lunge“ der ÜSPF und der BLS. Im zweiten Teil am 24.06.2026 wird die Glücksspielabhängigkeit thematisiert - vom klassischem Automatenspiel bis zu modernen Online-Formaten. Aller Termine finden Sie auch unter www.blsev.de/termine. |
|
|
|
REITOX-Jahresbericht 2025 zur Situation illegaler Drogen in Deutschland Bei 80 % der an Drogen Verstorbenen wurde im Jahr 2024 mehr als eine Substanz nachgewiesen. Zudem stieg der Anteil der Todesfälle der unter 30-jährigen. Das zeigt der REITOX-Jahresbericht 2025, den die Deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) als jährlichen Überblick über die Datenlage rund um das Thema illegale Substanzen in Deutschland veröffentlicht. Im Jahresbericht 2025 wird eine relative Stabilität des illegalen Substanzkonsums unter Erwachsenen in Deutschland (3,7 % der Allgemeinbevölkerung) und andererseits ein Trend zu hochriskantem Mischkonsum sichtbar. Der vollständige Bericht steht auf der Website der DBDD zum Download zur Verfügung. |
|
|
|
Neuerungen beim Spielersperrsystems OASIS Das bundesweite Spielersperrsystem OASIS ist nun vollständig digital nutzbar. Seit kurzem kann auch die Auskunft über eine bestehende Spielersperre online beantragt werden. Somit sind alle Antragsverfahren wie Selbstsperre, Fremdsperre sowie Sperraufhebung und auch die Auskunft über eine bestehende Sperre digital nutzbar und Zugangsbarrieren werden weiter reduziert. Der Antrag steht online zum Download bereit. |
|
|
|
Glücksspiel-Survey 2025 Das Institut für Interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung hat den aktuellen Glücksspiel-Survey veröffentlicht. 12.000 Personen im Alter von 16 bis 70 Jahren wurden über ihr Glücksspielverhalten befragt. 36,4 % der Befragten haben in den letzten zwölf Monaten an mindestens einem Glücksspiel um Geld teilgenommen. Insgesamt zeigen die Daten im Vergleich zu den Vorjahren ein weitgehend stabiles Glücksspielverhalten. Gleichzeitig bleiben Risiken bestehen: 7,5 % der Befragten nutzen riskante Glücksspielformen, bei 2,2 % liegt eine Glücksspielstörung vor. Erstmals wurden zudem kognitive Verzerrungen untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass fehlerhafte Annahmen über Gewinnwahrscheinlichkeiten oder Kontrollmöglichkeiten mit zunehmender Problematik deutlich ansteigen und damit ein wichtiger Ansatzpunkt für Prävention und Therapie sind. Neu erhoben wurde auch das Daytrading: 6,5 % der Befragten berichten von kurzfristigen Börsengeschäften. Auffällig ist die enge Verbindung zum Glücksspiel – insbesondere bei regelmäßigen Daytrader*innen zeigen sich überdurchschnittlich häufig problematische Spielmuster. Zum vollständigen Glücksspiel-Survey 2025 gelangen Sie hier. |
|
|
|
Bundesdrogenbeauftragter auf UN-Drogenkonferenz Bei der 69. Sitzung der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen (CND) in Wien betonte der Bundesdrogenbeauftragte Prof. Dr. Hendrik Streeck, wie wichtig entschlossenes internationales Handeln gegen organisierte Drogenkriminalität sowie stärkere Prävention und Behandlung seien. Angesichts weltweit steigender Konsumentenzahlen und immer potenterer Substanzen verwies er auf die Notwendigkeit einer wissenschaftlich fundierten, menschenrechtsbasierten Drogenpolitik. „Als Arzt sehe ich hinter diesen Zahlen vor allem Menschen und ihre Lebensgeschichten. Abhängigkeit ist eine schwere chronische Erkrankung. Sie braucht Prävention, Behandlung und echte Perspektiven“, so Streeck. Deutschland setzte sich auf der Drogenkonferenz u. a. für stärkere internationale Kooperation, Programme der Alternativen Entwicklung sowie den Ausbau von Prävention ein. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Bundesdrogenbeauftragten. |
|
|
|
Rauchfrei im Mai Der Countdown für den bundesweiten Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ läuft. Wie in den Vorjahren rufen das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, der Bundesdrogenbeauftragte, die Deutsche Krebshilfe und das IFT-Nord dazu auf, 31 Tage lang auf Nikotinprodukte zu verzichten. Wer sich bis zum 30.04.2026 anmeldet, wird im Mai durch motivierende Nachrichten und praktische Tipps bei der Challenge unterstützt. Die Teilnahme lohnt sich nicht nur wegen der Geldpreise, die am Ende verlost werden. Denn Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland und wer aufhört, senkt das Risiko für Krebs und viele weitere Erkrankungen deutlich. Alle Informationen zum Mittmachmonat gibt es unter www.rauchfrei-im-mai.de. |
|
|
|
Neue App „Trinktagebuch“ der DHS Wer seinen Alkoholkonsum bewusster wahrnehmen oder verändern möchte, kann dabei digitale Unterstützung nutzen. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat ihre kostenfreie und anonyme App „Trinktagebuch“ neu entwickelt und plattformübergreifend verfügbar gemacht. Nutzende können ihren Konsum dokumentieren, persönliche Ziele festlegen und mithilfe von Statistiken eigene Muster erkennen. Ergänzt wird die App durch Informationen zu gesundheitlichen Risiken sowie Hinweise auf Unterstützungsangebote der Suchthilfe und Selbsthilfe. Weitere Informationen zur App finden Sie hier. |
|
|
|
Fachverbände fordern strengere Regeln für Werbung und Besteuerung von Suchtmitteln Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) und weitere Fachgesellschaften haben anlässlich eines CDU‑Antrags, der sich gegen Werbeverbote für legale Suchtmittel richtet, im Februar diesen Jahres eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht. Die unterzeichnenden Organisationen sprechen sich darin deutlich für umfassende Werbebeschränkungen, insbesondere für Tabak, Alkohol und Glücksspiel, sowie für höhere Steuern auf suchtgefährdende Produkte aus. Besonders kritisch sehen die Verbände, dass der Parteitag der CDU offenbar von der Tabak- und Automatenindustrie unterstützt wurde. Politik und Gesetzgebung sind nun aufgefordert, klare Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung – insbesondere junger Menschen – zu ergreifen. Die Verbände rufen dazu auf, wissenschaftliche Evidenz statt wirtschaftliche Interessen in den Mittelpunkt zu stellen. Die gesamte Stellungnahme gibt auf unter anderem auf fdr-online.info. |
|
|
|
|
|
|
Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. Behlertstraße 3A, Haus H1 14467 Potsdam Telefon (0331) 581 380 0 Telefax (0331) 581 380 25 info@blsev.de | https://www.blsev.de Vertreten durch den Vorstand Jens-Uwe Scharf, Heike Kaminski und Elisabeth Schütz Eintragung im Vereinsregister Registergericht: Amtsgericht Potsdam Registernummer: VR 1412 P Inhaltlich verantwortlich gemäß §5 TMG und §55 RStV: Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. Andrea Hardeling, Behlertstraße 3A, Haus H1, 14467 Potsdam |
|
|
|
|