| Newsletter der BLS Ausgabe 54 | 20.01.2026 |
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,im neuen Jahr 2026 veranstaltet die BLS zahlreiche spannende Projekten und Veranstaltungen. Die traditionelle Sucht-Selbsthilfetagung im Februar wird bereits zum 31. Mal durchgeführt. Die Auswahl einer zweiten und dritten Pilotkommune für Kommunale Gesamtkonzepte zur Unterstützung von Kindern aus sucht- und psychisch belasteten Familien wird im Februar getroffen. Gemeinsam mit der BAG „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ findet am 24. April die bundesweite Jahrestagung mit dem Schwerpunkt Kinderschutz statt. Über weitere Veranstaltungen und Aktivitäten in den Fachbeeichen Suchtprävention und Suchthilfe sowie Neuigkeiten aus unseren Themenfeldern informieren wir Sie gern in diesem Newsletter und wünschen viel Freude beim Lesen. Andrea Hardeling Geschäftsführerin |
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Ausschreibung: Pilotkommune für Kommunale Gesamtkonzepte Die BLS unterstützt im Projekt selbstbestimmt drei Pilotkommunen beim Aufbau Kommunaler Gesamtkonzepte zur Verbesserung der Versorgungs- und Unterstützungsstrukturen für Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien. In einer ersten Bewerbungsphase entschied sich das Auswahlgremium für den Landkreis Dahme-Spreewald, der mit der Ausschreibung einer Koordinierungsstelle in die Umsetzung startet. Bis zum 13. Februar 2026 haben weitere interessierte Landkreise und kreisfreie Städte die Chance, sich um einen der beiden verbleibenden Plätze zu bewerben. Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten Sie unter www.selbstbestimmt-brandenburg.de/kommunale-gesamtkonzepte/. |
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Filmvorführung "Erinnerungen einer vergessenen Kindheit" Am 23.02.2026 zeigt das Projekt selbstbestimmt im Rahmen der COA-Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien den Film „Erinnerungen einer vergessenen Kindheit“ im Thalia Kino in Potsdam. Der Kurzfilm erzählt von den Herausforderungen im Leben des elfjährigen Niklas, der mit einer alkoholabhängigen Mutter und einem spielsüchtigen Vater lebt. In einem anschließenden Podiumsgespräch diskutieren Vertreter*innen aus Politik, Schulsozialarbeit und Jugendhilfe die besonderen Bedarfe von Fachkräften in der Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien. Die Vorführung startet um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die BLS bittet aus organisatorischen Gründen um vorherige Anmeldung über die BLS-Website. Mit der COA-Aktionswoche macht Nacoa Deutschland jedes Jahr im Februar auf die Situation und den Unterstützungsbedarf von Kindern aus suchtbelasteten Familien aufmerksam. Unter der Schirmherrschaft von Bundesdrogenbeauftragtem Hendrik Streeck und Model und Influencerin Betty Taube beteiligen sich auch 2026 vom 22.02. bis 28.02. Akteur*innen bundesweit mit vielfältigen Angeboten und Aktivitäten. Eine Auflistung aller Veranstaltungen und weitere Infos zur Aktionswoche finden Sie unter coa-aktionswoche.de/mitmachen/aktivitaeten/. |
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Jahrestagung der BAG KipE in Potsdam Am 24.04.2026 lädt die Bundesarbeitsgemeinschaft „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ (BAG KipE) in Kooperation mit der BLS zur Jahrestagung in Potsdam ein. Die BAG KipE rückt 2026 die Perspektiven und Bedürfnisse von Kindern aus sucht- und psychisch belasteten Familien in den Mittelpunkt und nimmt dabei eine frühzeitige Ansprache sowie ihre Einbindung in kommunale Schutz- und Versorgungsstrukturen in den Blick. Fachkräfte aus Gesundheitswesen, Jugendhilfe, Schule, Kita, Kinderschutz und angrenzenden Handlungsfeldern haben bis zum 26.03.2026 die Möglichkeit, sich für die ganztätige Veranstaltung anzumelden. Informationen zum Programm finden Sie im Veranstaltungsflyer. Zur Buchung geht es unter diesem Link. |
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Online-Reihe „Weitersagen!“ erfolgreich gestartet Im Herbst 2025 startete im Rahmen des Projekts selbstbestimmt die Veranstaltungsreihe „Weitersagen! – Starke Formate für starke Kinder“. In kurzen Online-Terminen stellen sich hier regelmäßig Projekte vor, die im Land Brandenburg oder bundesweit zur Unterstützung von Kindern aus sucht- und psychisch belasteten Familien tätig sind. So erhalten Fachkräfte einen Überblick über hilfreiche Angebote, praxisnahe Informationen und Raum für Austausch und Vernetzung. Die ersten Veranstaltungen der Reihe zu Papilio, Eigenständig werden, Esmeralda, Stark im Sturm und Drachenherz stießen bereits auf große Resonanz. Die kommenden Termine sind: 12.02.2026 | Weitersagen! - 1000 Schätze (Programm zur Förderung der psychosozialen Gesundheit von Kindern in der 1. und 2. Klasse) 16.04.2026 | Weitersagen! - Schatzsuche (Programm zur Stärkung der seelischen und sozialen Gesundheit von Kindern, Familien und Fachkräften) Sie haben Ideen zu weiteren spannenden Projekten im Themenfeld, die sich unbedingt bei „Weitersagen!“ vorstellen sollten? Dann schreiben Sie gern an selbstbestimmt@blsev.de. |
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Im Gespräch bleiben: Sucht-Selbsthilfetagung 2026 Gespräche sind das Herz der Sucht-Selbsthilfe und prägen den Zusammenhalt in den Gruppen. Die 31. Sucht-Selbsthilfetagung im Land Brandenburg stellt daher gelingende Kommunikation in den Mittelpunkt. Ein Impuls zu Recovery (Genesung und Selbstbestimmung) als Haltung und mehrere Workshops greifen zentrale Fragen aus dem Gruppenalltag auf - vom Umgang mit Rückfällen über Gespräche in Familien und im Berufsleben bis hin zur Sichtbarkeit der Sucht-Selbsthilfe. Die Tagung bietet Raum für Austausch, neue Perspektiven und gemeinsames Lernen. Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer. Zur Anmeldung geht es hier. |
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Rückfälle, Trauma und Beziehungen in der Sucht-Selbsthilfe verstehen In der Sucht-Selbsthilfe tauchen immer wieder Themen auf, die verunsichern oder belasten können. Die Online-Fortbildungsreihe „Sucht verstehen: Hintergründe, Belastungen, Perspektiven“ greift vier davon gezielt auf. Im Mittelpunkt stehen Rückfälle, Essstörungen, traumatische Erfahrungen und Partnerschaft. Die Reihe wird inhaltlich von der Salus Klinik Lindow gestaltet. Die digitalen Termine vermitteln verständliches Hintergrundwissen und unterstützen dabei, Situationen besser einzuordnen. Jede Veranstaltung dauert 90 Minuten und bietet Raum für Fragen und kurze Erfahrungen aus der Selbsthilfe. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Termine sind einzeln buchbar. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.blsev.de/termine. |
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Mehr innere Stärke für den Alltag in der Sucht-Selbsthilfe Der Austausch in der Gruppe lebt von Offenheit, Haltung und gegenseitigem Verständnis. Die Online-Fortbildungsreihe „Sucht verstehen: Haltung, Kommunikation und innere Stärke“ setzt genau hier an. Im Fokus stehen Motivation, ein bewusster Umgang mit Genuss, die Stärkung der Entscheidungsfähigkeit und Wege zu innerer Versöhnung. Die Reihe wird von Martina Arndt-Ickert gestaltet. Die vier Online-Termine geben praktische Impulse für den Gruppenalltag und die eigene Rolle in der Selbsthilfe. Jede Veranstaltung dauert 90 Minuten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Termine sind einzeln buchbar. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter www.blsev.de/termine. |
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Basisqualifizierungen für das Lotsennetzwerk Brandenburg Das Lotsennetzwerk Brandenburg bietet Menschen mit einer Suchterkrankung und Angehörigen durch geschulte Lots*innen individuelle Begleitung auf dem Weg aus der Sucht. Sie bringen sich mit ehrenamtlichem Engagement ein und erreichen Betroffene frühzeitig. Dieses Unterstützungsangebot richtet sich besonders an Menschen, die das Hilfesystem bisher noch nicht nutzen konnten oder wollten und ermöglicht damit eine Zusammenarbeit von Sucht-Selbsthilfe und professioneller Suchthilfe. Die nächste Basisqualifizierung zur Lotsin oder zum Lotsen im Lotsennetzwerk Brandenburg findet am 21. März 2026 in der BLS-Geschäftsstelle in Potsdam statt. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Veranstaltungsflyer. |
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DigiSucht 2025: Deutliches Wachstum und hohe Nachfrage Digitale Suchthilfe wird zunehmend genutzt, das belegt die Jahresbilanz 2025 der DigiSucht-Plattform. In Brandenburg stieg die Zahl der registrierten Ratsuchenden von 426 Ende 2024 auf 808 Ende 2025. Das entspricht 382 Neuregistrierungen innerhalb eines Jahres. Die Nutzung wuchs dabei kontinuierlich über alle Quartale hinweg. Rund zwei Drittel der Ratsuchenden waren direkt betroffen, etwa ein Viertel Angehörige und rund elf Prozent Eltern. Inhaltlich dominierten Alkohol, Cannabis, Glücksspiel und Aufputschmittel. Am häufigsten wurden Nachrichten und Chats genutzt. Bundesweit haben sich im Jahr 2025 insgesamt 12.567 Personen auf der Plattform registriert. Die Zahlen zeigen klar: DigiSucht ist als niedrigschwelliger, digitaler Zugangsweg zur Suchthilfe fest etabliert. Weiterführende Informationen finden Sie unter www.suchtberatung.digial. |
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Beratung und Behandlung bei pathologischem Glücksspiel - Qualifizierung 2026 Zum 16. Mal findet 2026 die Fortbildungsreihe „Beratung und Behandlung bei pathologischem Glücksspielverhalten“ statt. Die Reihe besteht aus einer zweiteiligen Online-Basisqualifizierung, welche sich in Grundlagenwissen und Beratungswissen unterteilt. Ergänzend bietet die BLS das Aufbauseminar "Glücksspiel | Sucht | Depression" in Potsdam an. Hier geht es zu den Terminen: 19./20.03.2026 | Basisqualifizierung - Teil 1 02./03.07.2026 | Basisqualifizierung - Teil 2 15./16.10.2026 | Aufbauseminar „Glücksspiel | Sucht | Depression“ |
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Be Smart – Don’t Start: Neuer Anmelderekord in Brandenburg Am 17. November 2025 fiel der Startschuss zum 29. Durchgang des Nichtraucher-Wettbewerbs „Be Smart – Don‘t Start“ im Schuljahr 2025/2026. In Brandenburg haben sich 474 Klassen dazu entschieden, am Wettbewerb teilzunehmen und ein halbes Jahr lang rauchfrei zu bleiben. Damit ist die Teilnahmezahl im Vergleich zum Vorjahr (409 Klassen) um 15,9 % gestiegen – ein neuer Anmelderekord für Brandenburg. Viele der angemeldeten Klassen sind außerdem zum wiederholten Male dabei. Die Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule aus Potsdam hat sogar bereits mehr als fünf Mal erfolgreich teilgenommen. Deutschlandweit haben sich in diesem Durchgang 7.085 Klassen für den Wettbewerb angemeldet. Die BLS wünscht allen teilnehmenden Klassen viel Erfolg. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.besmart.info. |
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Kreativwettbewerb „Bunt statt Blau“ startet in neue Runde Die DAK Gesundheit sucht zum 17. Mal die besten kreativen Plakate gegen Rauschtrinken. Der bundesweite Plakatwettbewerb „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ lädt Schüler*innen von 12 bis 17 Jahren dazu ein, sich kreativ mit dem Thema Alkoholmissbrauch und Ideen zu einem gesunden Leben ohne Alkohol auseinanderzusetzen. Seit 2010 haben bereits rund 143.000 Schüler*innen an dem Wettbewerb teilgenommen. Zum wiederholten Mal wird auch die BLS in der Brandenburger Jury vertreten sein. Auf Bundesebene hat der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, Prof. Dr. Hendrik Streeck, die Schirmherrschaft übernommen. Alle Informationen zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen finden Sie auf der Website der DAK. |
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Suchthilfestatistik des Landes Brandenburg 2024 Das Institut für Therapieforschung hat die Suchthilfestatistik 2024 für das Land Brandenburg veröffentlicht. Der vom Ministeriums für Gesundheit und Soziales beauftragte Bericht zeigt: Alkohol ist mit einem Anteil von 67,8 % weiterhin mit Abstand der häufigste Grund, aus dem sich Ratsuchende 2024 an Brandenburger Suchtberatungsstellen wandten (2023: 65,1 %). Im Themenfeld Cannabis sind die Zahlen leicht rückläufig - trotz der am 1. April 2024 inkraftgetretenen Teillegalisierung. 11,2 % der Ratsuchenden kontaktierten die Suchtberatungsstellen aufgrund des Konsums von Cannabinoiden. Die vollständige Suchthilfestatistik steht Interessierten als kostenloser Download auf der Seite der Landessuchtkonferenz zur Verfügung. |
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12. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2025 veröffentlicht Der Alternative Drogen- und Suchtbericht (ADSB) entstand 2014 als Gegenentwurf zum regierungsamtlichen Drogen- und Suchtbericht und versammelt die Expertise aus Wissenschaft, Drogenhilfe und Prävention. In der aktuellen Ausgabe fordern der akzept Bundesverband, die Deutsche Aidshilfe und das Selbsthilfenetzwerk JES von der deutschen Drogenpolitik eine neue Strategie für den Umgang mit den wachsenden Herausforderungen durch synthetische Opioide und zunehmenden Crack-Konsum. Der ADSB soll als Grundlage für eine Neuorientierung der Drogenpolitik dienen. Ebenfalls im Bericht enthalten ist ein Kapitel zu „KI in der Suchthilfe“. BLS-Geschäftsführerin Andrea Hardeling erläutert darin die Voraussetzungen dafür, Künstliche Intelligenz zur Unterstützung von Beratung und Wissensmanagement im Handlungsfeld einzusetzen. Der vollständige Bericht steht unter alternativer-drogenbericht.de zum kostenlosen Download zur Verfügung. |
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Aktionswoche Alkohol vom 13. bis 21. Juni 2026 Unter dem Motto „Alkohol? Weniger ist besser!“ ruft die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen vom 13. bis 21. Juni 2026 zur Teilnahme an der diesjährigen Aktionswoche Alkohol auf. Ziel der bundesweiten Präventionskampagne ist es, Menschen für einen bewussteren Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren und zu einer gesünderen Lebensweise zu motivieren. Alle zwei Jahre sind Akteur*Innen der Sucht- und Sucht-Selbsthilfe in diesem Rahmen dazu aufgerufen, mit Vorträgen, Infoständen, Diskussionsrunden, Mitmachaktionen, Lesungen, Konzerten, Ausstellungen und vielen anderen Formaten über das Thema zu informieren und Menschen dazu anzuregen, ihren eigenen Alkoholkonsum zu hinterfragen. Auch die BLS ist in diesem Jahr wieder mit dabei. Alle Veranstaltungen und Aktionen finden sich rechtzeitig im Terminkalender unter https://www.aktionswoche-alkohol.de/termine/. |
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Freie Plätze für Erzieher*innen-Fortbildung Papilio in Südbrandenburg Der Tannenhof Berlin-Brandenburg bietet 2026 wieder Papilio-Fortbildungen zur frühen Prävention von Sucht und Gewalt an. Die Programme qualifizieren Fachkräfte in Kitas dafür, Kinder in ihrer sozial-emotionalen Entwicklung fördern zu können. Aktuell gibt es noch freie Plätze für Papilio 3-6, einen im April 2026 startenden Kurs für die Arbeit mit 3- bis 6-Jährigen, und für Papilio U3, einem Kurs für Erzieher*innen von Kindern unter 3 Jahren, der im Mai 2026 startet. Beide Kurse finden in Lübben statt. Für Ruckfragen und Anmeldungen kontaktieren Sie bitte Papilio-Trainerin Katja Seidel per E-Mail unter katja.seidel@tannenhof.de. Weitere Informationen finden Sie außerdem auf der Tannenhof-Webseite. |
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Neue S3-Leitlinie: Evidenzbasierte Hilfe bei cannabisbezogenen Störungen Cannabis ist nach Alkohol bundesweit die zweifthäufigste Ursache in der Suchthilfe für eine suchtspezifische Behandlung. Rund 1,5 % der Erwachsenen und 2,5 % der Jugendlichen erfüllen in Deutschland die Kriterien einer cannabisbezogenen Störung. Die neu veröffentlichte S3-Leitlinie „Behandlung cannabisbezogener Störungen“ bietet erstmals evidenzbasierte Empfehlungen für Diagnostik, Therapie und Versorgung von Jugendlichen und Erwachsenen. Die Leitlinie wurde federführend von der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e. V. (DG-Sucht), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (DGKJP) sowie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN) erarbeitet. Zahlreiche weitere Fachgesellschaften und Verbände waren an der Entwicklung beteiligt. Ziel ist die Schließung von Versorgungslücken, Vorbeugung von Chronifizierung und die Förderung der Entstigmatisierung. Die Leitlinie steht Fachkräften und Interessierten auf dem Portal AWMF online zum Download zur Verfügung. |
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Verbot von Lachgas und K.O.-Tropfen Am 19.12.2025 stimmte der Bundesrat dem Gesetzesentwurf zur Änderung des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes (NpSG) zu, womit zukünftig Lachgas unter das Umgangsverbot §3 NpSG fällt. Zusätzlich dürfen Minderjährige Lachgas weder erwerben noch besitzen. Der Stoff darf somit auch nicht an Minderjährige abgegeben werden, der Verkauf über Automaten oder den Versandhandel wird generell verboten. Damit sollen insbesondere Kinder und Jugendliche vor gesundheitlichen Risiken, wie Gefrierverletzungen oder neurologischen Schäden, geschützt werden. Auch das Inverkehrbringen, der Handel und die Herstellung von K.O.-Tropfen (Gamma-Butyrolacton (GBL) und 1,4-Butandiol (BDO)) werden zukünftig verboten, zum Schutz unschuldiger Personen vor sexuellen Übergriffen und andere Straftaten. Voraussichtlich wird das Gesetz ab April 2026 in Kraft treten. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums. |
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Deutschland bei Förderung gesunder Lebensweisen nur unterdurchschnittlich Der AOK Bundesverband und das Deutsche Krebsforschungszentrum haben gemeinsam mit einem interdisziplinären Forschungsteam den Public Health Index (PHI) entwickelt. Der PHI vergleicht, wie europäische Länder wissenschaftlich empfohlene Maßnahmen zur Förderung gesunder Lebensweisen umsetzen. Im Fokus stehen dabei die Handlungsfelder Tabak, Alkohol, Ernährung und Bewegung, da dies die zentralen Risikofaktoren für Krankheiten wie Krebs, Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden sind. Der PHP 2025 zeigt, dass es Deutschland nur bei Maßnahmen zur Bewegung ins europäische Mittelfeld schafft und bei Tabak, Alkohol und Ernährung auf den hinteren Plätzen landet. Es fehlt vor allem an wirksamen Maßnahmen des Kinder- und Jugendschutzes wie Werbebeschränkungen und der Ausweitung rauchfreier Zonen. Im Handlungsfeld Alkohol schafft Deutschland nur 9 von 40 möglichen Punkten. Eine Übersicht über die wichtigsten Inhalte des Public Health Index 2025 und gute Beispiele aus anderen europäischen Ländern finden Sie auf der Website der AOK. |
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Jeder siebte Todesfall ist eine Folge des Rauchens Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebshilfe haben im „Tabakatlas Deutschland 2025“ aktuelle Daten und Fakten zum Tabakkonsum in Deutschland und damit verbundenen Risiken zusammengestellt. Sie zeigen: Rund 25 % der Erwachsenen in Deutschland rauchen. Der Tabakkonsum verursacht jährlich zehntausende Krebsneuerkrankungen und Todesfälle – allein 2023 starben 131 000 Menschen (13,7 % aller Todesfälle) an den Folgen. Laut DKFZ-Vorstandsvorsitzendem Michael Baumann ist Rauchen der wichtigste vermeidbare Krebsrisikofaktor. Er erläutert: “Mit dem Tabakatlas liefern wir die Informationen, die politische Entscheidungsträger benötigen, um die Prävention tabakbedingter Erkrankungen in Deutschland voranzubringen.“ Der vollständigen Tabakatlas steht auf der DKFZ-Website zum kostenlosen Download bereit. Zur Pressemitteilung des DKFZ geht es hier. |
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Überarbeitete DHS-Broschüre Alkohol am Arbeitsplatz Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat ihre Broschüre „Alkohol am Arbeitsplatz – Eine Praxishilfe für Führungskräfte“ grundlegend überarbeitet. Unter Berücksichtigung der aktuellen Empfehlungen des Wissenschaftlichen Kuratoriums der DHS sowie der neuen Qualitätsstandards der betrieblichen Suchtprävention enthält die neu aufgelegte Broschüre nun unter anderem konkrete, direkt an Führungskräfte gerichtete Handlungsanweisungen, ein Zusatzkapitel für Auszubildende sowie eine ausführlichere Darstellung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM): Die Broschüre erhalten Interessierte über das DHS-Bestellcenter. |
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Neues Eltern-Magazin „Starke Kinder“ Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) bringt ein neues Elternmagazin heraus. „Starke Kinder“ richtet sich an Eltern mit Kindern im Kita- und Grundschulalter. Es vermittelt praktische Tipps zur Stress- und Konfliktbewältigung sowie zur Förderung eines gesunden Selbstbewusstseins, u. a. als Grundlage dafür, sich gegen Gruppendruck behaupten und „Nein“ zu Suchtmitteln sagen zu können. Das Elternmagazin kann ab sofort über den BIÖG-Shop bestellt werden. |
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Safer Internet Day 2026 Am 10. Februar 2026 findet der weltweite Safer Internet Day statt, mit zahlreichen Aktionen im gesamten Februar. Der Safer Internet Day lädt unter dem Schwerpunktthema „KI and me. In künstlicher Beziehung.“ dazu ein, sich intensiv mit den Chancen sowie den Fragen nach Bindung, Abhängigkeit und dem Einfluss auf reale Beziehungen zu beschäftigen. Der Aktionstag wird in Deutschland von klicksafe.de organisiert. |
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Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. Behlertstraße 3A, Haus H1 14467 Potsdam Telefon (0331) 581 380 0 Telefax (0331) 581 380 25 info@blsev.de | https://www.blsev.de Vertreten durch den Vorstand Jens-Uwe Scharf, Heike Kaminski und Elisabeth Schütz Eintragung im Vereinsregister Registergericht: Amtsgericht Potsdam Registernummer: VR 1412 P Inhaltlich verantwortlich gemäß §5 TMG und §55 RStV: Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V. Andrea Hardeling, Behlertstraße 3A, Haus H1, 14467 Potsdam |
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