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Newsletter der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. |
Ausgabe 15 | 10.10.2016 |
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
am 5. Oktober fand das 6. Plenum der Landessuchtkonferenz Brandenburg statt. Wir freuen uns darüber, dass die Konferenz mit 100 Teilnehmenden gut besucht war. In den Vorträgen und Beschlüssen der Arbeitskreise wurden die Grundlagen und Zielsetzungen für die Arbeit im Bereich der Suchtprävention und Suchthilfe in Brandenburg abgestimmt. Mit der Neugründung eines Arbeitskreises Pathologisches Glücksspiel soll die Verbesserung des Jugend- und Spielerschutzes gewährleistet werden, indem die verschiedenen Akteure in diesem Themenbereich die Maßnahmen und Aktivitäten vernetzen und miteinander abstimmen. Die Dokumentation der Ergebnisse des Plenums sowie die Vorträge finden Sie demnächst auf der Internetseite www.lsk-brandenburg.de. Mit diesem Newsletter wollen wir Sie über weitere Themen und Projekte aus den Arbeitsfeldern Suchtprävention, Suchthilfe, Suchtselbsthilfe und Glücksspielsucht in Brandenburg informieren.
Mit den besten Grüßen aus der BLS e.V.
Andrea Hardeling Geschäftsführerin |
Nichtraucherwettbewerb "Be Smart Don´t Start" | Am 14. November 2016 startet der Nichtraucherwettbewerb Be Smart – Don’t Start in die nächste Runde. Er richtet sich vorrangig an die Klassenstufen sechs bis acht. Teilnehmende Schülerinnen und Schüler beschließen, gemeinsam als Klasse über die Dauer eines Schulhalbjahres rauchfrei zu bleiben und auf Zigaretten, Shishas und sämtliche Formen von Nikotin zu verzichten. Erfolgreiche Teilnehmerklassen haben die Chance auf den Gewinn attraktiver Geld- und Sachpreise. Die Anmeldung zum kommenden Wettbewerb ist noch bis zum 12. November unter www.besmart.info möglich. |
Aktualisiertes Factsheet: Alkohol und Jugendliche | Über den Alkoholkonsum Jugendlicher wird viel in den Medien berichtet, vor allem, wenn drastische Ereignisse und neue Entwicklungstrends Anlass zur Sorge geben. Das überarbeitete Factsheet Alkohol und Jugendliche der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. fasst aktuelle Daten und Fakten über den Alkoholkonsum Jugendlicher zusammen und versucht auf wissenschaftlicher Basis sinnvolle Präventionsmaßnahmen und Handlungsoptionen der Alkoholpolitik aufzuzeigen. Weitere Factsheets finden Sie auf der Internetseite der DHS. |
PEaS-Kursleiterausbildung | Die BLS e.V. bietet am 21. und 22.11.2016 eine zweitägige kostenfreie Ausbildung zur PEaS-Kursleiterin bzw. zum PEaS-Kursleiter an, welche die Teilnehmenden zur Durchführung von PEaS-Elternkursen qualifiziert. Zielgruppe der Kursleiterausbildung sind Sozialarbeiter/-innen und Sozialpädagogen aus den Arbeitsfeldern Grundschule, Jugendhilfe oder Gemeinwesen. PEaS – Peer Eltern an Schule ist ein Präventionsprogramm, das sich an Eltern von Kindern im Grundschulalter richtet. Ziel des Programms ist es, die elterliche Erziehungskompetenz zu fördern und die Eltern-Kind-Kommunikation zu stärken. |
Schulung "Lotse im Lotsennetzwerk Brandenburg" in Potsdam | Am 23.11.2016 bietet die BLS e.V. in Potsdam eine eintägige kostenfreie Schulung für potenzielle Lotsinnen und Lotsen an. Diese ist Voraussetzung für ehrenamtliche Helfer/-innen, um im Lotsennetzwerk Brandenburg aktiv zu werden. Für Rückfragen steht Ihnen die Koordinatorin des Lotsennetzwerkes, Friederike Neugebauer, per E-Mail oder telefonisch unter (0331) 581 380 26 zur Verfügung |
Der Deutsche Kerndatensatz 3.0 | Ab dem 01.01.2017 tritt der neue Deutsche Kerndatensatz zur Dokumentation in der Suchtkrankenhilfe (KDS) in Kraft. Er soll sowohl eine einheitliche Erfassung der zentralen Informationen über die Arbeit der Suchthilfe ermöglichen als auch eine Zusammenführung der Daten in die Gesamtstatistik der Deutschen Suchthilfe realisieren. Mit der neuen Version 3.0 wurde der KDS vereinfacht und ermöglicht so eine differenzierte Darstellung der auszuwertenden Personengruppe. Neue Versorgungsangebote, Konsumtrends und Zielgruppen werden berücksichtigt. Das Manual des KDS steht als Download im Servicebereich unserer Internetseite zur Verfügung. |
Positionspapiere zur Cannabispolitik in Deutschland | Das Thema Cannabis beschäftigt seit einigen Jahren nicht nur die Fachverbände und Organisationen im Bereich der Suchtprävention und Suchthilfe, sondern auch Fachleute aus dem Bereich der Justiz, der Außen- und Sicherheitspolitik und dem medizinischen und sozialpolitischen Sektor. Als Beiträge aus fachpolitischer Sicht sind mehrere Stellungnahmen und Positionspapiere der verschiedenen Verbände erschienen: |
Neue Internetplattform: Medikamente und Sucht | Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS) hat gemeinsam mit der BARMER GEK die Internetseite http://www.medikamente-und-sucht.de entwickelt. Die Seite informiert unter anderem über Hintergründe, Risiken, besonders gefährdete Personengruppen und über Medikamente, die abhängig machen können. Sie klärt darüber auf, wie man einer Abhängigkeit vorbeugen kann, welche Warnzeichen auf problematischen Konsum hindeuten und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. |
Neuauflage: Elterninfo Jugendliche und Glücksspiel | Die Broschüre Jugendliche und Glücksspiel kann ab sofort wieder kostenfrei per E-Mail bei der BLS e.V. bestellt werden. Sie informiert Eltern über die Brisanz von Glücksspielen, über Risiken und die Gesetzeslage. Weiterhin enthält die Broschüre mögliche Erkennungsmerkmale von problematischem Glücksspielen bei Jugendlichen sowie Verhaltenshinweise für Eltern. Weitere bestellbare glücksspielspezifische Materialien der BLS e.V. finden Sie unter http://www.spielsucht-brandenburg.de/infomaterial.html. |
Qualitätsverbundstagung: Papilio | Die Überregionale Suchtpräventionsfachstelle des Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. lädt zum 14. Qualitätstreffen für Erzieherinnen im Papilio-Programm am 19. November 2016 nach Cottbus ein. Das Treffen wird finanziell durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie sowie durch die Stadtverwaltung Cottbus unterstützt. Im Rahmen der Veranstaltung erfolgt ein Fachaustausch, der sowohl Theorieanteile beinhaltet als auch Platz für praktischen Erfahrungsaustausch bietet und neue Impulse gibt. Weiterführende Informationen können Sie der Einladung entnehmen. |
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