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Newsletter der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. |
Ausgabe 11 | 06. Oktober 2015 |
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir bedanken uns bei allen Veranstaltern und Engagierten, Ehrenamtlichen und Beteiligten für die gelungenen und kreativen Aktionen anlässlich der Aktionswoche Alkohol in Brandenburg. Ziel dieser Präventionskampagne war es, an unterschiedlichen Orten möglichst viele Menschen zu erreichen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und auf die Risiken des Alkoholkonsums aufmerksam zu machen. Dies ist mit den über 1.200 bundesweit und den 28 in Brandenburg durchgeführten Veranstaltungen gelungen. Die Ergebnisse der Aktionswoche werden demnächst auf der Internetseite der DHS veröffentlicht. Mit diesem Newsletter erhalten Sie weitere aktuelle Informationen aus den Bereichen Suchtprävention, Suchthilfe, Selbsthilfe und Glücksspielsucht. Viel Spaß beim Lesen!
Herzliche Grüße
Andrea Hardeling Geschäftsführerin |
Crystal-Konferenz | Ein Anstieg der Konsumentenzahlen in Bezug auf Crystal - vor allem im Süden Brandenburgs - stellt Suchtberatungsstellen, Jugendämter sowie stationäre und ambulante Einrichtungen des Gesundheitssystems vor neue Herausforderungen. Das Zentrum für Psychosoziale Gesundheit am Klinikum Niederlausitz und die BLS e.V. laden zum 1. Südbrandenburger Symposium Psychosoziale Gesundheit zum Thema Crystal Meth am 17.10.2015 nach Senftenberg ein. Auf der Fachtagung wird die aktuelle Situation in Brandenburg beschrieben sowie bisherige Praxiserfahrungen vorgestellt. Vernetzung und die Entwicklung neuer Handlungsstrategien sollen angeregt werden. Die Einladung steht als PDF-Datei zum Download zur Verfügung. Anmeldungen nimmt das Klinikum Niederlausitz per Anmeldeformular (als Fax oder E-Mail) noch bis zum 09.10.2015 entgegen. |
Fachtagung "Kommunale Suchtprävention in Brandenburg" mit zusätzlichem Forum "Migration und Sucht" | Beschwerden über Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit, Gewalt und Verschmutzungen führen häufig dazu, dass Verwaltungen und Organisationen in Kommunen mit dem Thema Suchtprävention konfrontiert werden. Wie können kommunale Kooperationsstrategien im Bereich der Suchtprävention aussehen? Welche Art der Unterstützung benötigen Städte und Gemeinden? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um Synergieeffekte zur erreichen und erfolgreiche Präventionsprojekte auf andere Kommunen übertragen zu können? Diese Fragen sowie die Vorstellung erfolgreicher Strategien kommunaler Suchtprävention stehen im Mittelpunkt der Fachtagung, die von der BLS e.V. in Kooperation mit den Überregionalen Suchtpräventionsfachstellen am 17. November in Potsdam durchgeführt wird. Aufgrund der aktuellen Flüchtlingssituation in den Kommunen bietet die BLS e.V. im Rahmen dieser Veranstaltung zusätzlich zu den Workshops ein Forum zum Thema Migration und Sucht an. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite der BLS e.V. sowie im Veranstaltungsflyer. |
Das war der Aktionstag gegen Glücksspielsucht 2015 | Die Zentralstelle für Glücksspielsucht führte in Kooperation mit dem Netzwerk Frühe Intervention bei pathologischem Glücksspiel im Land Brandenburg am 23.09.2015 in Oranienburg den 5. Aktionstag gegen Glücksspielsucht durch. Wir bedanken uns bei allen Kooperationspartnern, die zum Gelingen des Aktionstages beigetragen haben. Einige Presseresonanzen finden Sie auf der Webseite des Netzwerkes. |
Papilio: Frühe entwicklungsorientierte Prävention im Setting Kindergarten | Verschiedene Studien haben herausgefunden, dass Verhaltensstörungen (zum Beispiel Aggression, Rückzugsverhalten) bei Kindern der Hauptrisikofaktor für Sucht und Gewalt im Jugendalter sind. Risikofaktoren für Sucht und Gewalt zu mindern und gleichzeitig Schutz-und Resilienzfaktoren sowie die altersgemäße Entwicklung von Kindern fördern - das sind Ziele von Papilio. Das Programm erfüllt damit einen Teil der von der Landessuchtkonferenz Brandenburg festgelegten übergreifenden Gesundheitsziele. Seit 2006 setzen über 300 Erzieherinnen das Programm in ca. 50 Kindergärten in Brandenburg um. Die überregionalen Suchtpräventionsfachstellen des Tannenhof Berlin-Brandenburg e.V. und Chill Out e.V. arbeiten hier eng vernetzt mit kommunalen Trägern und Trägern der Jugendhilfe zusammen. |
Neue BZgA-Studie: Anstieg des Cannabiskonsums bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen | Neue Studienergebnisse der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Cannabiskonsum junger Menschen in Deutschland dokumentieren einen Anstieg des Cannabiskonsums. So gaben 17,7 Prozent der jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren an, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal Cannabis konsumiert zu haben. Im Jahr 2008 waren es noch 11,6 Prozent. Der Anteil derer, die regelmäßig konsumieren (mehr als zehnmal in den letzten zwölf Monaten), ist in dieser Altersgruppe von 3,1 Prozent im Jahr 2008 auf aktuell 4,6 Prozent angestiegen. Die Studienergebnisse finden Sie auf der Webseite der BZgA. |
Kooperationsvereinbarung zwischen den Landesjustizverwaltungen und den Trägern der Deutschen Rentenversicherung | Die Landesjustizverwaltungen und die Träger der Deutschen Rentenversicherung haben eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, die den Zugang zu medizinischer Rehabilitation für abhängigkeitskranke Gefangene regelt. Mit der Vereinbarung wird die Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartnern bei der Vermittlung dieser Gefangenen in Entwöhnungsbehandlungen im Anschluss an die Haftzeit geregelt. Sie enthält Aussagen zu Maßnahmen der Vorbereitung während der Haft, zum Austausch von Informationen sowie zum Verfahren. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der Deutschen Rentenversicherung. |
Bundeswettbewerb zum Thema „Innovative Suchtprävention vor Ort“ | Am 22. September 2015 gaben die BZgA und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung den Startschuss zum 7. Bundeswettbewerb Vorbildliche Strategien zur kommunalen Suchtprävention. Eingeladen zur Teilnahme sind alle deutschen Städte, Gemeinden und Landkreise. Teilnahmeberechtigt sind außerdem Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten, die vorbildliche Aktivitäten kommunaler Suchtprävention entwickelt haben. Als Anreiz zur Wettbewerbsteilnahme steht ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 15. Januar 2016. |
Jahresbericht 2015 der EU-Drogenbeobachtungsstelle online | Entwicklungen auf dem Heroinmarkt, aktuelle Auswirkungen des Cannabiskonsums und neue Merkmale und Dimensionen der Szene für Stimulanzien und „neue Drogen“ gehören zu den Themen, die von der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) in ihrem Europäischen Drogenbericht 2015 behandelt werden. |
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