Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen (BLS) e.V.

Behlertstraße 3A, Haus H1
14467 Potsdam

Telefon: 0331 - 581 380-0
Telefax: 0331 - 581 380-25

URI: https://www.blsev.de

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

bevor die Sommerpause beginnt, erhalten Sie mit diesem Newsletter aktuelle Informationen aus den Themenbereichen Suchtprävention, Suchthilfe und Suchtselbsthilfe in Brandenburg.
Besonders erfreulich ist, dass die Reduktion des Alkoholkonsums als Gesundheitsziel in das gerade beschlossene Präventionsgesetz aufgenommen wurde. Dies war ein wichtiges Anliegen der Suchthilfeverbände. Auf diese Weise wurde eine Grundlage geschaffen, die negativen gesundheitlichen Folgen zu hohen Alkoholkonsums als eines der gravierendsten vermeidbaren Gesundheitsrisiken in Deutschland zu minimieren.
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetplattform gesundheitsziele.de sowie in einer Meldung des Bundesministeriums für Gesundheit zur Verabschiedung des Präventionsgesetzes.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse und wünschen Ihnen einen sonnigen Sommer.

Herzliche Grüße

Andrea Hardeling
Geschäftsführerin

Aktuelles aus dem Lotsennetzwerk

Nach der letzten Schulung Lotse im Lotsennetzwerk Brandenburg im Mai 2015 entschieden sich drei Teilnehmende für eine ehrenamtliche Tätigkeit als Lotse bzw. Lotsin. Im Ergebnis sind nun 33 Lotsinnen und Lotsen im Brandenburger Netzwerk aktiv. Sie begleiten vorrangig Alkoholabhängige, aber auch Menschen mit einem problematischen bzw. pathologischem Glücksspielverhalten. Auf einer interaktiven Lotsennetzwerk-Karte sind die Regionen im Land Brandenburg verzeichnet, in denen Lotsinnen und Lotsen tätig sind.
Um flächendeckend Begleitungen anbieten zu können, werden weiterhin ehrenamtliche Lotsen gesucht. Diese sollten - als Betroffene oder Angehörige- eigene Erfahrungen mit der  erfolgreichen Bewältigung einer Suchterkrankung haben. Bei Interesse an dieser Tätigkeit oder am Konzept des Lotsennetzwerkes wenden Sie sich bitte per E-Mail oder telefonisch unter (0331) 581 380 26 an die Koordinatorin des Lotsennetzwerkes Brandenburg, Friederike Neugebauer.

Save the Date: Symposium zum Thema Crystal Meth

Am 17.10.2015 findet an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) das Symposium Psychosoziale Gesundheit Südbrandenburg mit dem Schwerpunktthema Crystal Meth statt. Dieses wird vom Zentrum für Psychosoziale Gesundheit am Klinikum Niederlausitz in Kooperation mit der BLS e.V. organisiert. Im Mittelpunkt dieser Fachtagung stehen unterschiedliche Themenschwerpunkte im Umgang mit Crystal Meth, zum Beispiel Rehabilitation und Prävention. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie in Kürze unter http://www.blsev.de/aktuelles.html sowie unter https://www.klinikum-niederlausitz.de/de/patient_besucher/veranstaltungen/artikel-crystal-konferenz.html.

IRIS- Das Onlineprogramm für Schwangere

IRIS ist ein niedrigschwelliges, kostenloses und anonymes Online-Unterstützungsangebot    Als Unterstützung auf dem Weg zum Rauch- und Alkoholverzicht finden schwangere Frauen unter www.iris-plattform.de ein zwölfwöchiges Programm mit aufeinander aufbauenden, wöchentlich neuen interaktiven Online-Übungen, aufklärenden Hintergrundinfos und Entspannungstipps, u.a. im Audioformat zum Downloaden.
Aufgrund der starken Nachfrage wird dieses Angebot auch nach Abschluss des ursprünglichen  Studienprojektes weiterhin von der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen vorgehalten.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung stellt vor: Sucht- und Drogenbericht und neue BZgA-Studie

Am 21.05. 2015 präsentierte die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler den aktuellen Sucht- und Drogenbericht der Bundesregierung. Dieser zeigt Rückgänge beim Alkohol- und Tabakkonsum unter Kindern und Jugendlichen. Auf der anderen Seite ist die zunehmende Verbreitung von Crystal Meth und der Anstieg des erstauffälligen Konsums von Amphetaminen  kritisch zu betrachten.
Weiterführende Informationen erhalten Sie in einer Pressemitteilung der Drogenbeauftragten.

Am 30.06.2015 stellte Marlene Mortler gemeinsam mit dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) die repräsentative Studie Der Alkoholkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland 2014 vor. Die Ergebnisse der BZgA-Studie zeigen, dass sich 12,9 Prozent der Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren mindestens einmal im Monat in einen Rausch trinken, bei den 18- bis 25-Jährigen sind es 35,4 Prozent.
Weiterführende Informationen finden Sie in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Drogenbeauftragten, der BZgA und des PKV.

Umfrage im Auftrag des Deutschen Bundestages: Exzessive Mediennutzung

Das IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung führt noch bis zum 09. Juli 2015 im Auftrag des Deutschen Bundestages die Umfrage Neue elektronische Medien und Gefahrenpotenziale exzessiver Nutzung durch. Diese richtet sich sowohl an Akteure aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Medien, Umwelt und Zivilgesellschaft als auch an interessierte Bürger/-innen. 
Themen der Befragung sind unter anderem Einschätzungen im Bereich der Mediennutzung und suchtauslösender Gefährdungspotenziale sowie Chancen und Risiken der Mediennutzung. Die Befragung ist Bestandteil einer neuen Dialogplattform beim Bundestag.

55. DHS Fachkonferenz Sucht

Vom 12. bis zum 14. 10.2015 findet in Münster  die diesjährige Fachkonferenz Sucht der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) statt. Im Mittelpunkt steht das Thema Rückfälle.
Der Veranstaltungsflyer steht auf der Webseite der DHS zum Download zur Verfügung.

Fortbildungsveranstaltungen der BLS e.V.

11.07.2015
Ausgespielt! Weg(e) aus der Glücksspielsucht

Vernetzungstreffen für Betroffene und Angehörige

17. - 18.10.2015
Glücksspiel und Sucht - Wissenswertes und Umgang mit problematischem oder süchtigem Glücksspielverhalten in der Selbsthilfegruppe

Schulung für Leiter/-innen von Suchtselbsthilfegruppen

Termine

16. - 18.09.2015
Deutscher Suchtkongress 2015 in Hamburg 

22. - 23.09.2015
24. Fachtag Management in der Suchttherapie
in Kassel
Erfolgsfaktoren – Erfolg im Sinne der wirksamen Behandlung, der zufriedenen Mitarbeiter und der Rentabilität der Einrichtungen

12. - 14.10.2015
55. DHS Fachkonferenz Sucht in Münster
Rückfälle

06. - 08.11.2015
24. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin
in Berlin
Meine Sucht – Meine Behandlung,  Individualisierte Therapie in der Suchtmedizin 

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