Brandenburgische Landesstelle für Suchtfragen (BLS) e.V.

Behlertstraße 3A, Haus H1
14467 Potsdam

Telefon: 0331 - 581 380-0
Telefax: 0331 - 581 380-25

URI: https://www.blsev.de

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch wir haben uns mit der EU-Datenschutzgrundverordnung beschäftigt.
Wir möchten Ihnen an dieser Stelle versichern, dass uns der Schutz Ihrer Daten wichtig ist. Wir verwenden diese ausschließlich für den Versand des Newsletters und geben sie nicht an Dritte weiter. Weitere Informationen über unseren Newsletterversand finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Sollten Sie unseren Newsletter nicht weiter empfangen wollen, finden Sie am unteren Ende des Newsletters einen Link, mit dem Sie sich abmelden können. Wir freuen uns, Sie weiterhin mit aktuellen Informationen aus den Fachbereichen Suchtprävention, Suchthilfe, Suchtselbsthilfe und Glücksspielsucht zu versorgen und hoffen auf Ihr weiteres Interesse.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Sommer.

Herzliche Grüße

Andrea Hardeling
Geschäftsführerin

Rückblick: BZgA-Fachtagung

Am 14. und 15. Juni fand die 5. Fachtagung Qualität in der Suchtprävention statt. An der zweitägigen Veranstaltung, die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Kooperation mit der Fachstelle für Suchtprävention Berlin und der BLS organisiert wurde, nahmen 130 Fachkräfte aus allen Bundesländern teil. Neben zwei Vorträgen zu den Themen Suchtprävention im Wandel und Innovation und Kreativität bot eine Podiumsdiskussion Raum für eine Standortbestimmung der Suchtprävention. Darüber hinaus fand in 14 Workshops ein fachlicher Austausch zu verschiedenen Schwerpunktthemen statt.
Die Dokumentation der Fachtagung wird im Herbst 2018 veröffentlicht und unter anderem auf unserer Internetseite als Download bereitgestellt.
Teile der Veranstaltung stehen aktuell als Videomitschnitt auf der Startseite der BLS zur Verfügung.

Stellenausschreibung: Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

Unser Aufbau des Beratungsangebots für Menschen mit einer seelischen Beeinträchtigung / Suchterkrankung nach dem Bundesteilhabegesetz ist in vollem Gang. Im April-Newsletter hatten wir bereits hierzu berichtet.
Als Ansprechpartnerin in der Teilhabeberatung steht Ihnen Nina Meyer per E-Mail oder telefonisch unter (0331) 581 380 26 zur Verfügung.
Aktuell suchen wir eine/-n weitere/-n Projektmitarbeiter/-in und freuen uns, wenn Sie unsere Stellenausschreibung weiterleiten.

Lotsennetzwerk Brandenburg: Neue Koordinatorin und neue Lotsenschulung

Aileen Foof hat im Mai 2018 als Nachfolgerin von Friederike Neugebauer die Koordination des Lotsennetzwerks und der Suchtselbsthilfe in der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen übernommen und steht Ihnen für Informationen zu diesen Themenbereichen per E-Mail oder telefonisch unter (0331) 581 380 26 zur Verfügung.
Am 15.09.2018 bietet die BLS in Potsdam die nächste kostenfreie Schulung für Interessierte an, die als Betroffene oder Angehörige in der ehrenamtlichen Lotsenbegleitung von suchtkranken Menschen tätig werden möchten.

PrevNet - Fachportal für Suchtprävention: Relaunch

Als Onlineportal für Fachkräfte der Suchtprävention wurde PrevNet bereits seit vielen Jahren genutzt. Am 14. Juni veröffentlichte die BZgA eine grundlegend überarbeitete Version des Portals.
PrevNet bietet eine Plattform zur Vernetzung von Akteuren auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Angemeldete Fachkräfte haben unter anderem die Möglichkeit, regionale Arbeitsgruppen zu erstellen, Arbeitsschwerpunkte oder Projekte vorzustellen und Artikel zu veröffentlichen. Auf diese Weise werden der fachliche Austausch und das ressortübergreifende Zusammenarbeiten im Bereich der Suchtprävention gefördert.
Eine kostenfreie Registrierung und Nutzung von PrevNet ist für alle interessierten Fachkräfte über das Portal inforo möglich.
Bei Rückfragen zum Programm können Sie sich per E-Mail oder telefonisch unter (0331) 581 380 22 an den Referenten für Suchtprävention in der BLS, Ulli Gröger, wenden.

Europäischer Drogenbericht

Anfang Juni wurde in Brüssel im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz der Europäische Drogenbericht 2018 (European Drug Report, EDR) der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) der Öffentlichkeit vorgestellt. Er beschäftigt sich unter anderem mit der europaweit hohen Verfügbarkeit und dem steigenden Reinheitsgrad von Kokain und enthält Hinweise darauf, dass verschiedene Drogen zunehmend in Europa hergestellt werden.

Cannabiskonsum unter Jugendlichen angestiegen

Wie aus einer aktuellen Veröffentlichung der BZgA hervorgeht, ist der Konsum von Cannabis bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12 bis 25 Jahren in den vergangenen Jahren angestiegen. Vor allem männliche Jugendliche und junge Erwachsene weisen erhöhte Konsumprävalenzen auf. Aktuell geben 6,9 Prozent der 12- bis 17-Jährigen und 18,9 Prozent der 18- bis 25-Jährigen an, in den vergangenen zwölf Monaten Cannabis konsumiert zu haben. Diese Ergebnisse gehen aus den Daten des 2016 erhobenen Alkoholsurveys hervor, die im Juni 2018 im Bericht Der Cannabiskonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland veröffentlicht wurde. Eine entsprechende Pressemitteilung, den vollständigen Bericht sowie ein Infoblatt mit ausgewählten Ergebnissen finden Sie auf der Internetseite der BZgA.

Survey: Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2017

Für die aktuelle Repräsentativbefragung der BZgA wurden bundesweit 11.500 Personen im Alter zwischen 16 und 70 Jahren im Zeitraum von April bis Juli 2017 befragt. Nach den Ergebnissen der Befragung gelten aktuell in Deutschland 326.000 Menschen als problematisch und 180.000 als pathologisch Spielende. Als Risikofaktoren für problematisches Glücksspielverhalten gelten weiterhin junges Erwachsenenalter, niedriger Bildungsstand, Migrationshintergrund und männliches Geschlecht. Das Kleine Spiel in der Spielbank, Internet-Casinospiele, Geldspielgeräte, Bingo und Oddset-Spielangebote weisen einen signifikanten Zusammenhang mit mindestens problematischem Glücksspielverhalten auf. Eine vollständige Beschreibung sowie zusammengefasste Ergebnisse der Studie stehen auf der Internetseite der BZgA zur Verfügung.

Drogenbedingte Todesfälle in Deutschland

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, hat im Mai die aktuellen Zahlen der an illegalen Drogen verstobenen Menschen vorgestellt. Waren es 2016 noch 1 333, verstarben im vergangenen Jahr bundesweit 1 272 Personen. Die größte Gruppe bilden wie in den vorherigen Jahren Männer, das durchschnittliche Alter der Verstorbenen betrug 39 Jahre.
Im Land Brandenburg ist die Zahl der drogenbedingten Todesfälle in den zurückliegenden drei Jahren auf 30 in 2017 angestiegen (2015: 10 Fälle, 2016: 21 Fälle).
Weiterführende Informationen zu den bundesweiten Zahlen finden Sie in der Pressemitteilung der Bundesdrogenbeauftragten vom 15. Mai 2018.

ICD-11: Computerspielsucht als Krankheit anerkannt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellte am 18. Juni in Genf die 11. Revision der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) vor. Darin wird, wie in unserem letzten Newsletter bereits angekündigt, die pathologische Nutzung von Video- oder Computerspielen (online und offline) unter der Diagnose Gaming Disorder erstmals als psychische Krankheit anerkannt. Die ICD-11 wird auf der Weltgesundheitsversammlung im Mai 2019 zur Verabschiedung durch die Mitgliedstaaten vorgestellt und wird nach Aussage der WHO am 1. Januar 2022 in Kraft treten.
Über den Zeitpunkt einer möglichen Einführung der ICD-11 in Deutschland sind nach Angaben des Deutschen Instituts für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) noch keine Aussagen möglich.
Weiterführende Informationen zur 11. Revision der ICD finden Sie im themenspezifischen Internetportal der WHO.

Termine

08. - 09.09.2018 | 4. Fachtagung Tabakentwöhnung in München

17. - 19.09.2018 | Deutscher Suchtkongress in Hamburg

26. - 27.09.2018 | 27. Fachtagung Management in der Suchttherapie in Kassel

28. - 29.09.2018 | FASD-Fachtagung in Berlin

08. - 10.10.2018 | Gemeinsamer Fachkongress der DHS und des fdr in Berlin SUCHT: bio-psycho-SOZIAL

Veranstaltungen der BLS

19. - 21.09.2018 | Beratung und Behandlung bei pathologischem Glücksspielverhalten
Basisqualifizierung, Teil 2

18. - 19.10.2018 |Aufbauseminar: Innovative Ansätze in der  Beratung pathologischer Glücksspieler/-innen
Genussvoll und achtsam leben, statt dem Kick hinterherzujagen
(Diese Veranstaltung richtet sich an Suchtberater/-innen, Suchttherapeut/-innen und Psychotherapeut/-innen mit praktischer Erfahrung in der Beratung und Behandlung von glücksspielsüchtigen Menschen)

15. - 17.11.2018 | SKOLL SPEZIAL-Trainerschulung

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